Druckzonen: ohne Druck kein Wasser
Damit das Wasser immer dann, wenn es gebraucht wird, in ausreichender Menge fließt, muss im Rohrnetz ein Versorgungsdruck aufgebaut werden, der abhängig von der Höhenlage und der Zahl der Geschosse eines Hauses ist.
Um diesen Netzdruck bereitstellen zu können, setzt HAMBURG WASSER elektrisch betriebene Kreiselpumpen ein. Wassertürme, die diese Aufgabe früher übernahmen, haben seit Jahrzehnten ausgedient.
Die Höhenlagen in der Hansestadt liegen in einem Bereich von unter Normalnull (NN) in den Elbniederungen bis zu 110 Metern in den Harburger Bergen. Wegen dieser großen Höhenunterschiede ist das Versorgungsgebiet in unterschiedliche Druckzonen unterteilt. Abhängig von der jeweiligen Höhe liegt der Versorgungsdruck zwischen 2,0 und 6,5 bar. Dies entspricht Drücken von 20 bis 65 Meter Wassersäule.
Stehen innerhalb einer Druckzone Häuser mit mehr als vier Geschossen, können zusätzliche Pumpen nötig werden, die innerhalb des jeweiligen Gebäudes den erforderlichen höheren Druck aufbauen.
An den Übergängen der Druckzonen sind Pumpen zur Druckerhöhung oder regelbare Armaturen installiert. So kann das Trinkwasser druckangepasst von der einen in die andere Versorgungszone geleitet werden.