HAMBURG WASSER passt den Wasserpreis und die Sielbenutzungsgebühr für 2011 an

17.12.2010

Steigende Energiekosten, Wasserentnahmegebühren, Umweltauflagen sowie sinkende Verbräuche führen zu einem Anstieg des Trinkwasserpreises von 4,1 Prozent und der Sielbenutzungsgebühr von rund 3 Prozent.

Hamburg hat im bundesweiten Vergleich der Großstädte einen der günstigsten Trinkwasserpreise. Jährlich geben die Hamburger Haushalte durchschnittlich rund 135,45 Euro für Ihr Trinkwasser aus. Zum Jahresbeginn 2011 wird der Wasserpreis um 4,1 Prozent steigen. Gründe hierfür sind vor allem die höheren Energiekosten, die weiterhin sinkende Wasserabgabe sowie die Anhebung der Wasserentnahmegebühren in Hamburg. Für einen Kubikmeter Trinkwasser – das sind 1.000 Liter –  zahlen Kunden ab dem 1. Januar 6 Cent mehr: 1,53Euro (zzgl. 7 Prozent USt.) statt bislang 1,47 Euro (zzgl. 7 Prozent USt.). Auch die Grundpreise für Wasserzähler werden im Schnitt um 4,1 Prozent angepasst. Einem durchschnittlichen Hamburger Haushalt entstehen durch die Preisanpassung Mehrkosten von rund 0,46 Euro im Monat – knapp 6 Euro im Jahr.

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat in seiner Sitzung vom 14. Dezember 2010 beschlossen, dass zum Jahresbeginn 2011 die Sielbenutzungsgebühr für die kombinierte Entsorgung von Schmutz- und Niederschlagswasser um knapp 3,0 Prozent und die verminderte Gebühr (nur Schmutzwasserbeseitigung) um 3,1 Prozent steigt. Gründe hierfür sind vor allem die höheren Energiekosten und die Anpassung an gestiegene Umweltauflagen. Für einen Kubikmeter Abwasser zahlen Kunden ab dem 1. Januar 2011 für die kombinierte Entsorgung 8 Cent mehr und somit zukünftig 2,75 Euro. Für die alleinige Schmutzwasserentsorgung 7 Cent mehr und somit zukünftig 2,30 Euro. Einem durchschnittlichen Hamburger Haushalt entstehen durch die Gebührenanpassung Mehrkosten zwischen 33 bzw. 47 Cent im Monat - rund 4,00 Euro bzw. knapp 5,70 Euro im Jahr.

Der Trinkwasserpreis wird zum Jahresbeginn 2012 um 2 Prozent erhöht, die Sielbenutzungsgebühr bleibt 2012 konstant.


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