Herbstzeit ist Laubzeit

17.11.2011

Während der dritten Jahreszeit entsorgt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) bis zu 15.000 Tonnen (t) Laub von rund 845.000 Hamburger Bäumen. Doch nicht nur die SRH ist damit beschäftigt, von den Bäumen gefallene Blätter zu beseitigen.

Gartenbesitzer und Anlieger, die ihren Gehweg selbst reinigen (rund 3.200 Kilometer), müssen Laub auf den Gehwegen auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch solches, das von "städtischen" Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die verantwortlichen Anwohner entsorgen.

Wohin mit all dem Laub?

Besonders günstig und praktisch ist die grüne Biotonne, die jederzeit zusätzlich zur grauen Hausmülltonne unter der Rufnummer 2576-2799 bestellt werden kann. Die Gebühr für die Biotonne wurde Anfang des Jahres um 70 Prozent reduziert, die kleinste Tonne mit 80 Liter Volumen gibt es schon für 1,72 Euro pro Monat bei 14-täglicher Leerung. Sinnvoll und bequem ist auch die Entsorgung über den Laubsack. Er fasst 100 Liter und ist auf allen Recyclinghöfen, bei der mobilen Problemstoffsammlung und in vielen Budnikowsky-Filialen für 0,50 Euro pro Stück erhältlich. Die ausschließlich mit Laub gefüllten Säcke können noch bis zum 30. Dezember am üblichen Abfuhrtermin der Hausmüllabfuhr an den Straßenrand gestellt werden. Blaue, schwarze oder gelbe mit Laub befüllte Säcke nimmt die Stadtreinigung nicht mit.

Überschwemmungen als Folge falscher Entsorgung

Das Laub am Fahrbahnrand oder in Rinnsteinen abzulagern ist ordnungswidrig und verstopft bei Regen die Sieleinläufe (Gullys, Trummen). Infolgedessen kann das Regenwasser nicht abfließen und es kommt zu Rückstauungen und Überflutungen, die anliegende Grundstücke sowie den Straßen- und Fußgängerverkehr beeinträchtigen. Durch Laub verstopfte Trummen stellen daher nicht nur eine Gefahr dar, sie verursachen zusätzliche Kosten.

Weitere Informationen zum Thema Laubentsorgung erhalten Sie auf den Internetseiten der Stadtreinigung Hamburg.


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