Weltwasserwoche vom 5. bis 11. 9. zum Thema Trinkwasserqualität: Hohe Standards machen Hamburgs Wasser zum Genuss

06.09.2010

Trinkwasser ist ein unverzichtbares Lebensmittel – mangelnde Qualität hat weitreichende Konsequenzen. Über Ursachen und Auswege beraten Experten auf der diesjährigen Weltwasserwoche, die derzeit in Stockholm stattfindet. Während sich die Lage weltweit zuspitzt, können Hamburger ihr Trinkwasser bedenkenlos genießen.

Weltweit verfügen hunderte Millionen Bürger über keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser. Dass die Vereinten Nationen reines Wasser kürzlich zum Menschenrecht erklärt haben, soll Abhilfe schaffen. Für rund zwei Millionen Menschen in und um Hamburg übernimmt HAMBURG WASSER die Versorgung mit Trinkwasser. Gewonnen wird es in der Hansestadt ausschließlich aus Grundwasser, das bereits in seinem Ausgangszustand trinkbar ist. Zwischen 55.000 und 60.000 Proben jährlich, die unter anderem in Förderbrunnen, Wasserwerken und beim Verbraucher entnommen werden, stellen eine einwandfreie Qualität sicher. Zusätzlich kontrolliert HAMBURG WASSER monatlich über 200 öffentliche Gebäude wie Schulen oder Kindergärten. Aufgrund der strengen internen Richtlinien des Versorgers werden gesetzliche Vorgaben deutlich unterschritten.

Neben der Qualität befasst sich die Weltwasserwoche mit Fragen des Ressourcenschutzes, der auch in Hamburg ein Thema ist. "Um zu vermeiden, dass Trinkwasser im Rohrnetz verlorengeht, investieren wir jährlich zweistellige Millionenbeträge in die Instandhaltung. So haben wir unsere Rohrnetzverluste auf vier Prozent reduzieren können", erklärt HAMBURG WASSER-Geschäftsführer Dr. Michael Beckereit. Damit liegt Hamburg deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von etwa sieben Prozent und weit unter den zweistelligen Verlusten, die beispielsweise Großbritannien, Frankreich und Italien verzeichnen.

Ein Zeugnis der guten Arbeit ist die jüngst veröffentlichte Studie "L(i)ebenswertes Hamburg" des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Darin wird Hamburg das sauberste Trinkwasser im Vergleich deutscher Metropolen attestiert.

 

Ihr Ansprechpartner

Merle Lindemann
Pressereferat
Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
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