Wasserwerk Bostelbek

Wasserhärtebereich Weich (8,2˚dH )

Trinkwasseranalyse Grundwasserwerk Bostelbek

Wasserwerk Bostelbek

Stader Straße 217
21075 Hamburg

Steckbrief

Brunnenfassungen
1 Fassung; 6 Tiefbrunnen bis 300 m Tiefe;

Aufbereitung
Sauerstoffdosieranlage
6 geschlossene Stahldruckfilter

Speicherung (Hochbehälter Heimfeld)
3 Trinkwasserbehälter mit 18.000 m³ Gesamtspeichervermögen

Trinkwasserpumpen (Hochbehälter Heimfeld)
6 Pumpen mit Leistungen bis 550 m3/Stunde

Tagesleistung
bis zu 12.500 m3

Jahresabgabe
bis zu 4 Mio. m3

Versorgungsgebiet
Harburg, Heimfeld und Wilhelmsburg

Geschichte

Das 1892 errichtete Grundwasserwerk Bostelbek gewinnt sein Rohwasser aus sechs Brunnen mit einer Tiefe von 76 bis 300 Metern. Das so geförderte Grundwasser wird zunächst mit technischem Sauerstoff angereichert und in sechs geschlossenen Druckfiltern zu Trinkwasser aufbereitet. 

Anschließend wird es in drei Hochbehältern mit einem Gesamtvolumen von 18.000 Kubikmetern kurzzeitig in Heimfeld gespeichert. Von dort aus gelangt es zu den Verbrauchern in Teilbereichen von Heimfeld, Harburg und Wilhelmsburg. 

Die Förderbrunnen des Werkes Bostelbek werden von dem am 1. April 1994 festgesetzten 47,2 Quadratkilometer großen Wasserschutzgebiet Süderelbmarsch/Harburger Berge geschützt. Ebenfalls in dieses Schutzgebiet einbezogen sind die Brunnen der Grundwasserwerke Süderelbmarsch und Neugraben.