Wasserwerk Glinde

Wasserhärtebereich Mittel (9,3˚dH )

Trinkwasseranalyse Grundwasserwerk Glinde

Wasserwerk Glinde

Papendieker Redder 79
21509 Glinde

Steckbrief

Brunnenfassungen
3 Fassungen; 14 Tiefbrunnen von 128 m bis 212 m Tiefe

Aufbereitung
Verdüsungsturm
Reaktionsbecken
6 offene Schnellfilter

Speicherung
4 Trinkwasserbehälter mit 15.000 m³ Gesamtspeichervermögen

Trinkwasserpumpen
6 Kreiselpumpen; 80 bis 3.000 m3/Stunde

Tagesleistung
12.000 bis 36.000 m3

Jahresabgabe
7,0 Mio. m3

Versorgungsgebiet
Randbereiche der Hamburger Stadtteile Jenfeld, Billstedt und Lohbrügge sowie die östlichen Randgemeinden

Geschichte

Das 1966 fertig gestellte Grundwasserwerk Glinde versorgt Randbereiche der Hamburger Stadtteile Jenfeld, Billstedt und Lohbrügge sowie die östlichen Randgemeinden mit Trinkwasser. 14 Brunnen fördern Grundwasser aus Tiefen zwischen 80 und 212 Metern in die Aufbereitungsanlagen des Werkes. 

Das Wasser gelangt dort zunächst in einen Belüftungsturm und Reaktionsbehälter. Anschließend durchströmt es offene Quarzsand-Schnellfilter. So aufbereitet fließt es in zwei Trinkwasserbehälter mit einem Volumen von je 6.000 Kubikmetern und anschließend in zwei Pumpenvorlagebehälter mit jeweils 1.500 Kubikmetern. Von hier aus können sechs Kreiselpumpen im Dauerbetrieb täglich 23.000 Kubikmeter ins Versorgungsnetz abgeben. 

1985 wurde für das Wasserwerk ein 35,8 Quadratkilometer großes Wasserschutzgebiet ausgewiesen.

Schematische Darstellung des Wasserwerks Glinde