Wasserwerk Großensee

Wasserhärtebereich Weich (7,1˚dH )

Trinkwasseranalyse Grundwasserwerk Großensee

Wasserwerk Großensee

Pfefferberg 30
22946 Großensee

Steckbrief

Brunnenfassungen
10 Tiefbrunnen 203 bis 226 m Tiefe

Aufbereitung
Kaskadenbelüftung
4 geschlossene Betonfilter 
Nachentsäuerung/-belüftung
Schlammbehandlung

Speicherung
2 Trinkwasserbehälter mit 6.000 m³ Gesamtspeichervermögen

Trinkwasserpumpen
2 Pumpen 260 bis 700 m3/Stunde
2 Pumpen 50 bis 220 m3/Stunde (Hochzone Großensee)

Tagesleistung
13.500 m3 Dauerlast
20.000 m3 Spitzenlast

Jahresabgabe
5 bis 5,3 Mio. m3

Versorgungsgebiet
Hamburger Stadtteil Rahlstedt sowie die östlichen Randgemeinden Hamburgs zwischen Ahrensburg, Siek und Brunsbek und die Gemeinde Großensee

Geschichte

Das ursprünglich für die Sicherung der Wasserversorgung der Stadt Wandsbek im Jahre 1892 in Betrieb genommene Wasserwerk Großensee nutzte für die Aufbereitung zunächst ausschließlich Wasser aus dem Großensee. Um den steigenden Wasserbedarf in der Region abdecken zu können, wurde ein in den 1930er Jahren im Raum Großensee erkundetes Grundwasservorkommen durch den Bau von Tiefbrunnen erschlossen und über eine 1934 in Betrieb genommene Filteranlage aufbereitet.

In den 1970er Jahren führten verschiedene Maßnahmen dazu, dass aus den vorhandenen Brunnen die doppelte Menge an Grundwasser gewonnen werden konnte, sodass im Jahr 1985 eine neue Grundwasseraufbereitungsanlage, bestehend aus vier geschlossenen Betonfiltern sowie einer Pumpstation, in Betrieb genommen wurde. Bis 1988 wurde zusätzlich Seewasser aufbereitet.

Ende der 1990er Jahre wurde mit dem Bau der Reinwasserbehälter 1 und 2 begonnen, die Inbetriebnahme erfolgte Mitte 2000. Die Aufbereitung wurde 2007 um eine Nachentsäuerungsanlage erweitert.

Seit dem 2015 versorgt das Wasserwerk Großensee auch die Gemeinde Großensee mit Trinkwasser.