Wasserwerk Langenhorn

Wasserhärtebereich Mittel (10,5˚dH )

Trinkwasseranalyse Grundwasserwerk Langenhorn

Wasserwerk Langenhorn

Tweeltenbek 12
22417 Hamburg

Steckbrief

Brunnenfassungen
Fassung Langenhorn: 6 Flachbrunnen 30 m bis 75 m Tiefe;
Fassung Poppenbüttel: 6 Tiefbrunnen 280 m bis 430 m Tiefe

Aufbereitung
Belüftung in Rieslerkammern
6 abgedeckte Betonfilter
Schlammbehandlung

Speicherung
3 Trinkwasserbehälter mit 15.000 m³ Gesamtspeichervermögen

Trinkwasserpumpen
3 Pumpen 300 bis 1.200 m3/Stunde

Tagesleistung
11.000 m3 Dauerlast
17.000 m3 Spitzenlast

Jahresabgabe
4 bis 4,5 Mio. m3

Versorgungsgebiet
Hamburger Stadtteile Langenhorn, Fuhlsbüttel und Niendorf sowie Abgabe nach Norderstedt und bei Bedarf in die Versorgungszone West

Geschichte

Als erster Wasserwerksneubau nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Grundwasserwerk Langenhorn im Januar 1952 in Betrieb, nachdem der im Jahre 1948 begonnene Brunnenbau im Raum Langenhorn abgeschlossen war. Der Neubau war notwendig, da die nördliche Region auf Grund der Höhenlage und der Entfernung zum Hauptpumpwerk Rothenburgsort nicht mehr ausreichend versorgt werden konnte. 

Die verfügbare Trinkwassermenge reichte schon bald nicht mehr aus, sodass ein weiteres Fassungsgebiet im Raum Poppenbüttel erschlossen wurde. In diesem Zusammenhang wurde das vorhandene Speichervolumen durch die Inbetriebnahme des Trinkwasserbehälters 2 am 21.02.1963 erweitert. Die ursprünglich mit zwei Filtern gebaute Aufbereitungsanlage ist um vier Filter ergänzt worden und ging im Mai 1964 in Betrieb. Im Jahre 1975 erfolgte mit dem Bau des Trinkwasserbehälters 3 die letzte große Erweiterung des Speichervolumens.

Seit dem 1. April 2000 ist für das Einzugsgebiet der Brunnen des Wasserwerkes Langenhorn ein Wasserschutzgebiet von rund 10,8 Quadratkilometern ausgewiesen, welches bis nach Schleswig-Holstein reicht.