Wasserwerk Süderelbmarsch

Wasserhärtebereich Weich (6,8˚dH )

Trinkwasseranalyse Grundwasserwerk Süderelbmarsch

Wasserwerk Süderelbmarsch

Neuwiedenthaler Straße 169,
21147 Hamburg

Steckbrief

Brunnenfassungen
5 Fassungen; 2 Schachtbrunnen; 9 Tiefbrunnen bis 350 m Tiefe; 4 Flachbrunnen

Aufbereitung
6 Wellbahnbelüfter
12 offene Schnellfilter 
4 geschlossene Stahldruckfilter
Nachentsäuerungsanlage

Speicherung
3 Trinkwasserbehälter mit 10.000 m³ Gesamtspeichervermögen

Trinkwasserpumpen
5 Pumpen mit Leistungen bis 1.200 m3/Stunde
1 Druckerhöhungspumpe mit 3.800 m³/Stunde 

Tagesleistung
bis 43.000 m3

Jahresabgabe
bis zu 13,7 Mio. m3

Versorgungsgebiet
Die Marsch südlich der Elbe von Cranz und Neuenfelde im Westen bis Neuland im Osten

Geschichte

Das Grundwasserwerk Süderelbmarsch versorgt seit 1956 den Bereich der Marsch südlich der Elbe von Cranz und Neuenfelde im Westen bis Neuland im Osten mit Trinkwasser. Zwei Horizontalfilterbrunnen, neun Tief- und vier Flachbrunnen fördern Grundwasser aus Tiefen zwischen 17 und 363 Metern in die Aufbereitungsanlage des Werkes.

Zur Belüftung und nachfolgenden Filtration stehen sechs Wellbahnbelüfter und zwölf offene Filter sowie vier geschlossene Druckfilter zur Verfügung. Anschließend durchläuft das Wasser eine Nachentsäuerungsanlage, ehe es in drei Reinwasserbehälter mit einem Gesamtvolumen von 10.000 Kubikmetern gelangt. Von dort aus transportieren fünf Pumpen täglich bis zu 43.000 Kubikmeter Trinkwasser in das Versorgungsnetz.

Das am 1. April 1994 festgesetzte 47,2 Quadratkilometer große Wasserschutzgebiet Süderelbmarsch/Harburger Berge schützt auch die Förderbrunnen des Grundwasserwerkes Süderelbmarsch. Ebenfalls in dieses Schutzgebiet einbezogen sind die Brunnen der Grundwasserwerke Bostelbek und Neugraben.

Schematische Darstellung des Wasserwerks Süderelbmarsch