Wasserwerk Walddörfer

Wasserhärtebereich Mittel (8,8˚dH )

Trinkwasseranalyse Grundwasserwerk Walddörfer

Wasserwerk Walddörfer

Streekweg 49
22359 Hamburg

Steckbrief

Brunnenfassungen
3 Fassungen; 21 Tiefbrunnen von 200 m bis 380 m Tiefe

Aufbereitung
Zugabe von technischem Sauerstoff
12 geschlossene Stahlfilter
Kaskaden zur Nachbelüftung
Schlammbehandlung

Speicherung
3 Trinkwasserbehälter mit 30.000 m³ Gesamtspeichervermögen

Trinkwasserpumpen
4 Pumpen mit Leistungen von 100 bis 3.300 m3/Stunde

Tagesleistung
38.000 m3 Dauerlast
60.000 m3 Spitzenlast

Jahresabgabe
13 bis 14 Mio. m3

Versorgungsgebiet
Hamburger Stadtteile nördlich von Winterhude und Wandsbek bis Bergstedt und Lehmsahl-Mellingstedt und Abgabe in die Versorgungszonen Mitte und West

Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Siedlungsdichte entlang der Walddörfer im Nordosten Hamburgs weiter zu. Damit einhergehend stieg der Trinkwasserbedarf. Um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden, mussten die Wasserwerke Großensee und Großhansdorf unterstützt werden.

Die im Jahr 1954 begonnenen hydrogeologischen Untersuchungen und Aufschlussbohrungen in Volksdorf und Umgebung zeigten Grundwasserleiter sowohl in den Braunkohlesanden des Tertiärs als auch in einer 400 Meter tiefen eiszeitlichen Rinne. Die vorhandenen Tonschichten sorgen nach oben für eine sichere Abschirmung, eine Erschließung schien aussichtsreich.

Diese Erkenntnisse führten schließlich zum Bau des in Bergstedt gelegenen Grundwasserwerks Walddörfer, das am 12.06.1965 in Betrieb genommen wurde. Das ursprünglich mit zwei Trinkwasserbehältern ausgestattete Werk wurde im Jahr 1989 um einen dritten Behälter mit einem Speichervermögen von 15.000 m³ ergänzt.

Schematische Darstellung des Wasserwerks Walddörfer