Arbeiten am Trinkwassernetz

Andere Wasserhärte in Ottensen, Altona und Eimsbüttel

Wegen Arbeiten am Trinkwassernetz verändert sich in Ottensen, Altona und Teilen von Eimsbüttel zwischen 6. Januar und Mitte Februar 2021 die Wasserhärte von weich auf mittel – außerdem kann es zu Trübungen im Trinkwasser kommen, die gesundheitlich unbedenklich sind.

Für Arbeiten am Trinkwassernetz müssen wir ab dem 6. Januar 2021 einen sogenannten Zonenübergang vom Wasserwerk Nordheide in die Versorgungszone West außer Betrieb nehmen.

Deshalb werden die Stadtteile Ottensen, Altona und Teile von Eimsbüttel für die Dauer der Arbeiten nicht wie sonst üblich mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Nordheide (Härtebereich: weich; 6,0 Grad deutscher Härte) versorgt. Sie erhalten ihr Trinkwasser bis Mitte Februar aus den Werken in Rothenburgsort  (Härtebereich: mittel; 11,8 Grad deutscher Härte). Durch diese Umstellung ändert sich die Wasserhärte in den genannten Stadtteilen bis Mitte Februar 2021 von weich auf mittel.

Im Hauptpumpwerk in Rothenburgsort kommt Wasser aus den Wasserwerken Curslack und Billbrook zusammen und wird ins Versorgungsnetz eingespeist

Dosierung von Waschmittel anpassen

Weiches Wasser ist nicht qualitativ besser als hartes Wasser, wie landläufig häufig angenommen wird. Trotzdem ist es von anderer Beschaffenheit: Je härter ein Wasser ist, umso höher ist der Anteil an natürlichen Mineralien, den es enthält. Diese höhere Mineralisierung ist geschmacklich wahrnehmbar.

Bei der sonstigen Verwendung im Haushalt sollte außerdem darauf geachtet werden, die Dosierung von Waschmittel und Co. an den Härtegrad des Wassers anzupassen. Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln veröffentlichen entsprechende Dosierungshinweise in der Regel auf ihren Produkten.

Trübungen im Trinkwasser möglich

Unser frisches Trinkwasser wird zu 100 Prozent aus Grundwasser  aufbereitet. Mineralien wie z.B. Eisen und Mangan sind natürlicherweise im Grundwasser enthalten. Sie werden dem Grundwasser bei der Aufbereitung im Wasserwerk zum größten Teil entzogen. Dennoch verbleibt ein kleiner Anteil im Wasser, der sich an unseren Rohrwandungen ablagern kann.

Veränderte Fließrichtung sowie Druckschwankungen innerhalb des Leitungsnetzes können dazu führen, dass sich diese natürliche Eisen- und Kalkablagerungen lösen und zu einer bräunlichen Verfärbung des Wassers führen. Die Trübungen sind gesundheitlich unbedenklich. Das Wasser kann getrunken werden. Wenn Trübungen auftreten, ist allerdings Vorsicht bei Benutzung des Wassers für gewerbliche Zwecke und beim Wäschewaschen geboten. Warmwassergeräte wie Boiler, Durchlauferhitzer und Gasthermen sollten erst dann genutzt werden, wenn ausreichend Kaltwasser abgelaufen und keine Trübung mehr sichtbar ist.