„Daseinsvorsorge“ noch nie gehört?

Keine Sorge, wir kümmern uns.

„Schlammbehandlung“ klingt für Sie nach Wellness? „Nahwärme“ suchen Sie unter der Kuscheldecke? Und „Grauwasser“ ist für Sie das Wasser, das ihre Kinder mit dem Tuschkasten produzieren?


Macht gar nichts: Wir bei HAMBURG WASSER und bei HAMBURG ENERGIE wissen, was wir tun. Und wir kümmern uns mit Herzblut um Ihre „Daseinsvorsorge“ – um Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Energie. Wenn wir unseren Job richtig gut machen, bekommen Sie von uns kaum etwas mit.

Wir haben uns zum heutigen Tag der Daseinsvorsorge mal in der Stadt umgehört, was die Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Begriff verbinden. Die Reaktionen sehen Sie rechts im Video.

Dass unsere Leistungen für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit sind, ist für uns das größte Kompliment. Trotzdem lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen: Dazu laden wir Sie am heutigen Tag der Daseinsvorsorge ein.

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Ein Tag mit HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE

Für die digitale Variante dieses Aktionstages haben wir auf dieser Seite unterschiedliche Aspekte unserer Arbeit in einem Tagesablauf für Sie zusammengestellt. Herausgekommen ist ein Tag mit HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE, der stellvertretend für 365 Tage steht, an denen wir für Hamburg im Einsatz sind.


Morgens 6:00 Uhr in Uhlenhorst:

Der ideale Zeitpunkt für eine Joggingrunde um die Alster. Für viele Hamburgerinnen und Hamburger steht das Konditionstraining vor dieser malerischen Kulisse unserer Stadt fest auf dem täglichen Fitness-Programm. Ein gern genutzter Zwischenstopp ist der Wasserspender an der Schönen Aussicht. Derzeit sind die Wasserspender wegen der Corona-Pandemie gesperrt. Aber wir freuen uns schon darauf, wenn es bald wieder heißt: Wasser marsch, mit natürlich frischem HAMBURG WASSER.

Damit auch die Qualität stimmt, werden an unseren 470 Förderbrunnen in den 16 Wasserwerken und an Zapfhähnen von mehr als 200 Gebäuden regelmäßig Wasserproben entnommen. Jährlich untersuchen unsere Kolleginnen und Kollegen im Trinkwasserlabor 75.000 Proben. Getestet wird auf 950.000 Parameter – mit modernen Technologien, innovativen Verfahren und mit größter Sorgfalt.


9:00 Uhr: Leere Straßen und trotzdem viel los

So wenig Verkehr gab es vermutlich noch nie auf Hamburgs Straßen: Von Mitte März bis Ende Mai 2020 sorgte die Corona-Pandemie für Stillstand, nicht nur in der Hansestadt. Wir aber waren unermüdlich im Einsatz, um die berufsverkehrsarme Zeit zu nutzen, frei nach dem Motto: Ranklotzen in der Krise.

Denn um dafür zu sorgen, dass unsere über 11.000 Kilometer langen Trinkwasser- und Abwassernetze im bestmöglichen Zustand sind, gibt es immer etwas zu tun.  Mit einem Sofortprogramm konnten wir in der verkehrsberuhigten Zeit an über 86 stellen bauen, ohne für blanke Nerven im Straßenverkehr zu sorgen.


12:00 Uhr: Ökostrom für Office und Home-Office

12:00 Uhr mittags in einem Büro im Kleinen Grasbrook: Die Sonne steht hoch über den Dächern der Hafenanlage. Normalerweise geben hier Computer und Drucker geschäftige Geräusche von sich, derzeit arbeiten viele Hamburgerinnen und Hamburger in den eigenen vier Wänden, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE sind überwiegend im Home-Office. Energie brauchen sie auch dort: Gut zu wissen, dass sie aus sauberer und sicherer Quelle stammt.

Zum Beispiel von hier: Auf den Dächern der historischen 50er Kaischuppen, in denen unter anderem das Hafenmuseum beheimatet ist, vollbringen 4.054 Solar-module unbemerkt Höchstleistungen: Die Aufdachanlage zählt mit einer Fläche von etwa 33.000 Quadratmetern und einer Spitzenleistung von mehr als 973 Kilowatt zu den größten Hamburgs. Insgesamt produziert HAMBURG ENERGIE über 195 Millionen Kilowattstunden Ökostrom aus Winderzeugung sowie Photovoltaik- und Biomasseanlagen und sparte damit im vergangenen Jahr 132.458 Tonnen CO2 ein.


15:00 Uhr: Vom Grundwasser in die Kaffee-Tasse

15:00 Uhr in Blankenese: Die Kaffeemaschine zischt, es duftet verführerisch und an den Tischen wird gemütlich geplaudert, bei Cappuccino, Latte macchiato & Co. Was für ein Genuss! Wohl kaum jemand macht sich dabei Gedanken über die eine, so entscheidende Zutat – das natürlich reine Hamburger Wasser. Wie überall in unserer Stadt kommt es auch hier aus dem Wasserhahn, füllt den Tank der Kaffeemaschine und die Tassen der Gäste.

Seit 1964 gewinnen wir unser Wasser ausschließlich aus sauberem Grundwasser: Die wertvolle Möglichkeit der Grundwassernutzung verdankt Hamburg sowohl den geologischen Gegebenheiten des Naturraums, auf dem die Stadt erbaut wurde, als auch den klimatischen Bedingungen. Denn unter der durch Marsch und Geest geprägten Landschaft lagern mächtige grundwasser-führende Schichten im Erdinneren. Und das typische Hamburger Schietwetter sorgt mit seinem rauen Charme und seinen kontinuierlichen Niederschlägen dafür, dass sie regelmäßig neu aufgefüllt werden. Diese sogenannten Grundwasserleiter, die HAMBURG WASSER über Brunnen für die Trinkwasserversorgung anzapft, liegen zwischen 20 und 430 Meter unter der Oberfläche.


18:00 Uhr: Strom und Wärme aus dem eigenen Garten

18:00 Uhr im Tinsdaler Heideweg in Rissen: In ihrer gemütlichen Wohnung freut sich eine kleine Familie auf das gemeinsame Abendessen. Während die Neuigkeiten des Tages ausgetauscht werden, kocht es bereits in den Töpfen und ein leckerer Duft erfüllt die Küche. Beim Öffnen des Fensters fällt der Blick hinaus in den Hinterhof. Am Rande der Grünfläche, gleich neben dem Spielplatz, steht eine etwa neun Meter lange, recht unscheinbare Kiste, die es in sich hat: Hinter der Holzverkleidung arbeitet ein Mini-Ökokraftwerk, das die Familie und ihre Nachbarn mit Strom und Wärme für Herd und Heizung versorgt. Und noch dazu mit einem guten ökologischen Gewissen.

Bei dem Container handelt es sich um ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW). Es erzeugt umweltfreundliche Energie direkt vor Ort und liefert sie ohne Umwege zu den 80 Mietparteien des BVE-Wohnquartiers im Tinsdaler Heideweg. Wie bei einer Tomate aus dem eigenen Garten weiß der Verbraucher hier tatsächlich ganz genau, wo sein Strom und seine Wärme herkommen.


22:00 Uhr: Nachts im Klärwerk

Abends 22:00 Uhr in Altona: Allmählich erlöschen die ersten Lichter entlang der Kais. Nach einem ausgefüllten Tag beginnt für viele Hamburgerinnen und Hamburger endlich die Zeit der Ruhe. Und während sie nach und nach in den wohlverdienten Schlaf sinken, wachen nur wenige Kilometer weiter südlich in unserer Schaltwarte Köhlbrandhöft neun Spezialisten über die Geschicke der Stadt. Und das jede Minute im Jahr. Wie beruhigend!

Dort, wo der Köhlbrand in die Norderelbe mündet, ist einiges im Fluss. Denn hier, in den Reinigungsanlagen unseres Klärwerks, der größten Kläranlage Deutschlands, landen täglich rund 410.000 Kubikmeter Schmutz- und Regenwasser aus dem Sielnetz Hamburgs und umliegender Regionen. Bereits nach durchschnittlich 24 Stunden in unterschiedlichen Klärstufen kann es wieder als sauberes Wasser in die Elbe entlassen werden – mit einer Ablaufqualität, welche die Grenzwerte der wasserrechtlichen Erlaubnis immer unterschreitet und so unseren aquatischen Ökosystemen Elbe und Alster zugutekommt. Verantwortlich für die komplexe Steuerung und Kontrolle der Reinigungsprozesse sind unsere 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schaltwarte des Klärwerkes.


Die Texte und Bilder, die auf dieser Seite verwendet wurden, stammen aus unserem Geschäftsbericht 2014 und wurden für diesen Tag aktualisiert. Dort haben wir unter dem Titel Bemerkenswert Unbemerkt einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit bei HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE geworfen. Hier lässt sich der Geschäftsbericht per PDF nachlesen.