Das Materiallager

Sicher durch die Pandemie – in fünf Teilen zeigen wir in dieser Serie, wie wir als Unternehmen der Daseinsvorsorge mit Corona umgehen. Heute werfen wir einen Blick in unser Materiallager in der Ausschläger Allee. Das hat nicht nur ganz neue Artikel im Sortiment, sondern sich auch auf mögliche Lieferengpässe eingestellt.

Super Mario würde sich hier pudelwohl fühlen. Aber auch das Herz weniger bekannter Klempner dürfte bei diesem Anblick in die Höhe schlagen: Das Materiallager von HAMBURG WASSER in der Ausschläger Allee ist Heimat von über 2.000 Artikeln: Rohre, Schrauben, Muffen und Schieber in vielen verschiedenen Größen und Krümmungen.

Matthias Hahn hat gerade ein Verbindungsstück in der Hand, das irgendwann seinen Platz im Trinkwassernetz finden wird. Hahn ist als Betriebswirt im Qualitätsmanagement in der Lagerwirtschaft bei HAMBURG WASSER beschäftigt und hat stets ein Auge auf die vielen Artikel. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat er dafür gesorgt, dass wir als Unternehmen der Daseinsvorsorge gut durch die Zeit der Pandemie kommen.

Betriebswirt Matthias Hahn an einem Hochregal in der Haupthalle

Auf Lieferengpässe reagiert

„Zunächst stieg vor allem der Bedarf an Hygieneartikeln wie Desinfektionsmitteln oder FFP2- oder FFP3-Masken“, erzählt Hahn bei einer Tour durch das Lager. Aber auch spezielle Gussrohre für Trinkwasserleitungen, die HAMBURG WASSER von einem Hersteller aus Frankreich bezieht, waren im Frühjahr kurzzeitig von Lieferengpässen betroffen.

Um unabhängiger von möglichen Einschränkungen der Corona-Pandemie zu sein, haben Hahn und Kollegen systematisch analysiert, welche Posten wir besonders bevorraten müssen, um die Versorgung in Hamburg zu jeder Zeit sicherzustellen. Die Vorräte wurden entsprechend angepasst – etwa bei den Rohren.

Eigene Kapazität zahlt sich aus

In Zeiten der Krise zahlt sich aus, dass HAMBURG WASSER seine umfangreiche Lagerhaltung nie zu Gunsten wirtschaftlicher Profite aufgegeben hat. „Durch die großzügigen Flächen bleiben wir handlungsfähig, auch im Falle kurzfristig geschlossener Grenzen“, sagt Matthias Hahn.

Der Rundgang endet in der Rohrhalle. Hier lagern mittlerweile rund 13.000 Meter Leitungen. Die kleinsten Rohre fassen im Durchmesser gerade mal etwas über drei Zentimeter, die größten sind bis zu einem Meter breit.

Das Lager in Zahlen

2.000 verschiedene Artikel umfasst das Lager von HAMBURG WASSER.

In den Hochregalen der Haupthalle lagern rund 2.100 Europaletten und Gitterboxen mit unzähligen Verbindungsstücken und anderen kleineren Teilen. Sie werden mit Gabelstaplern bedient.

Die Rohrhalle nebenan ist 1.200 Quadratmeter groß.

Hier lagern etwa 13.000 Meter Rohre.

Kleinteile finden sich außerdem in sechs sogenannten Lean-Liften mit jeweils 50 Tabelaren, die 400 Quadratmeter Regalfläche entsprechen.

In der Rohrhalle liegen Rohrstücke mit größeren Durchmessern bereit

Blick ins Hochlager


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