Unsere Wasserwerke

Sicher durch die Pandemie – in fünf Teilen zeigen wir in dieser Serie, wie wir als Unternehmen der Daseinsvorsorge mit Corona umgehen. Im dritten Teil schauen wir auf unsere Wasserwerke. Sie versorgen Hamburg und Umgebung mit frischem Trinkwasser, auch in der Krise.

In bis zu über 400 Metern Tiefe beginnt der Weg des Hamburger Trinkwassers: Aus 450 Förderbrunnen rauscht Grundwasser an die Erdoberfläche und wird in einem von unseren 16 Wasserwerken natürlich aufbereitet – belüftet und gefiltert. So wird aus Rohrwasser unser frisches Trinkwasser – mit dem über zwei Millionen Menschen in Hamburg morgens aufwachen und abends zu Bett gehen.

Dass der Verbund unserer Wasserwerke auch während der Pandemie reibungslos funktioniert hat, verdanken wir einem eingespielten Schichtdienst und einem vielfältigen Rufbereitschaftssystem. Bis heute können wir sagen: Corona hat keine feststellbare Auswirkung auf die Versorgungssicherheit oder die Anlagenverfügbarkeit gehabt.

Wasserwerk Curslack aus der Vogelperspektive

Von der Leitwarte aus alles im Blick

Ein wichtiger Faktor ist dabei unsere Leitwarte in Rothenburgsort, die auch in Pandemie-Zeiten rund um die Uhr besetzt ist. Von hier aus haben die Kolleginnen und Kollegen unsere Wasserwerke im Blick und informieren bei Auffälligkeiten die Rufbereitschaft oder Fachleute vor Ort. Sie überwachen die Wasserwerke über ein sogenanntes Prozessleitsystem mit vielen Monitoren.

Wie auch für andere besonders kritische Bereiche der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gelten für die Leitwarte dabei strenge Regeln: Jeweils zwei Kollegen sitzen hier in wechselnden Schichten mit genügend Abstand zueinander. Damit der Wechsel reibungslos klappt wurden mittlerweile etwa medizinische Tastaturen angeschafft, die sich problemlos desinfizieren lassen. Um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten, haben externe Besucher oder Menschen anderer Abteilungen seit März keinen Zutritt mehr.

Sichere Versorgung dank Wasserwerks-Verbund

Zur Versorgung der Stadt betreibt HAMBURG WASSER ein Verbundsystem von  16 Wasserwerken.  Der Verbund hilft auch in Pandemie-Zeiten: Die große Anzahl und die weitgehende Automatisierung der einzelnen Werke machen uns weniger anfällig für pandemiebedingte Ausfälle. Bei einem Krankheitsfall in einem Wasserwerk sind die anderen Standorte nicht automatisch mitbetroffen.

Zudem haben wir strenge Verhaltensregeln eingeführt. Beispielsweise arbeiten alle Mitarbeitenden an den Standorten in getrennten Teams. Kommt es zu einer COVID-Ansteckung in einem Team, können Fachleute aus anderen Teams den Betrieb der Werke aufrechterhalten. Gerade jetzt im Winter, wenn das Virus sich leichter verbreiten kann, ist die Einhaltung dieser Regeln extrem wichtig. Damit auch weiterhin Wasser läuft, wenn über zwei Millionen Menschen in Hamburg morgens den Hahn aufdrehen.

Hamburgs Trinkwasser in Zahlen

In 16 Wasserwerken wird Grundwasser aus über 450 Förderbrunnen auf natürliche Weise zu frischem Trinkwasser aufbereitet.

Damit versorgen wir täglich über 2 Millionen Menschen in Hamburg.

Für die Dusche, als Lebensmittel oder für die Waschmaschine: Hamburgerinnen und Hamburger verbrauchen im Schnitt rund 110 Liter Trinkwasser am Tag.

Wenn es richtig heiß ist, verbraucht Hamburg auch mal über 400.000 Kubikmeter Trinkwasser am Tag, normalerweise sind es um die 300.000 Kubikmeter.

Das Wasserwerk Baursberg wurde bereits 1859 in Betrieb genommen

Stopp!: Schilder an den Zugängen der Werke erklären den Besuchern die aktuell geltenden Regeln


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