Süßstoffe belasten das Grundwasser

Im Wasserkreislauf finden sich winzigste Spuren menschlichen Lebens, darunter auch Süßstoffe. Damit das Grundwasser möglichst rein bleibt, fordert HAMBURG WASSER den Verzicht auf diese künstlichen Zusatzstoffe.


Sie stecken in Light-Limo, zuckerfreien Süßigkeiten, Medikamenten, Säften, Marmeladen und Obstkonserven. Oder sie kommen als kleine Tabletten aus dem Spender. Die Rede ist von Süßstoffen. Viele Hamburgerinnen und Hamburger greifen zu den synthetischen Substanzen, denn sie sind praktisch kalorienfrei, süßen aber viel stärker als Zucker.

Das Problem an den Zusatzstoffen ist, dass sie sehr stabil sind. Der menschliche Körper kann sie nicht abbauen und so gelangen sie über die Ausscheidungen wieder in den Wasserkreislauf. Im Hamburger Abwasser lassen sich vier künstliche Süßstoffe nachweisen: Acesulfam-K, Cyclamat, Saccharin und Sucralose. Es handelt sich dabei um winzigste Konzentrationen. Für Acesulfam-K liegt der Wert beispielsweise bei 10,9 Millionstel Gramm. In der Kläranlage können diese Stoffe jedoch nicht abgebaut werden. Sie passieren die Abwasserbehandlung in der Kläranlage ebenso unbeschadet wie die menschliche Verdauung und reichern sich in der Umwelt an. Seit 2015 entdeckt das Labor von HAMBURG WASSER Spuren von Süßstoffen auch im Grundwasser, das betrifft vor allem die oberflächennahen Quellen. Die Konzentration ist noch einmal um ein Vielfaches geringer als im Abwasser. Björn Marquardt, Leiter des Trink- und Abwasserlabors erklärt: „Unsere Kundinnen und Kunden können unser Leitungswasser weiter bedenkenlos trinken, es gibt keinerlei Gefahr für die Gesundheit.“ Zudem sind die Süßstoffe wissenschaftlich untersucht, sie gelten als unbedenklich. Dazu kommt: Ein Mensch müsste mehrere zehntausend Liter Wasser trinken, um so viel Süßstoff aufzunehmen, wie in einer Süßstofftablette steckt.

Grundwasser vor Verunreinigungen schützen


Das Grundwasser soll aber auch in Zukunft möglichst rein bleiben. Deshalb setzt sich HAMBURG WASSER für den Schutz des Grundwassers ein und geht selbst mit gutem Beispiel voran. Im Betriebsrestaurant kommen keine Lebensmittel mit Süßstoffen auf den Tisch, auch Light-Getränke sind aus dem Programm. Denn die Stoffe sollen gar nicht erst in den Wasserkreislauf gelangen. Nur so lassen sich die Grundwasservorräte für die nachfolgenden Generationen schützen. Ein Umdenken fordert HAMBURG WASSER auch in der Gesellschaft. Synthetische Süßstoffe lassen sich leicht ersetzen zum Beispiel durch das pflanzliche Süßungsmittel Stevia. Wer auf sein Gewicht achten will, trinkt sowieso am besten Leitungswasser. Und mit ein wenig Melone, Zitronenmelisse, ein paar Scheiben Orange oder Gurke schmeckt es jedes Mal anders.

 
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Unsere Kundinnen und Kunden können unser Leitungswasser weiter bedenkenlos trinken, es gibt keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Björn Marquardt, Leiter des Trink- und Abwasserlabors von HAMBURG WASSER
 
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