Trinkwasser: Klima schützen und Geld sparen

Manchmal ist Umweltschutz ganz einfach. Zum Beispiel beim Griff zum Wasserhahn. Der hilft nicht nur dem Klima, sondern sorgt auch für weniger Abfluss in der Haushaltskasse.


Frisch, kontrolliert und in sehr hoher Qualität: So sprudelt täglich frisches Trinkwasser aus Hamburgs Wasserhähnen. Trinken ist wichtig, gerade im Sommer. Jeden Tag liefern wir von HAMBURG WASSER dafür über 300.000 m³ bestes Leitungswasser. Das kommt bei uns direkt aus dem Grundwasser, wird auf natürliche Art und Weise aufbereitet und fließt dann als ein täglich  getestetes und kontrolliertes Lebensmittel in die Haushalte der Hansestadt und umliegender Gemeinden.

Wer am eigenen Hahn seinen Durst stillt, genießt aber nicht nur in hoher Qualität, sondern schont Klima, Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Etwa einen halben Cent  kostet das von uns gelieferte Trinkwasser je Liter inklusive Abwasser-Entsorgung. Das günstigste Mineralwasser in Plastikflaschen kostet ein Vielfaches mehr.

470.000 Tonnen Einweg-Plastikflaschen

„Leitungswasser liegt also klar vorn“, findet auch das Verbrauchermagazin Öko-Test. Im „Wasserduell“ lassen die unabhängigen Tester in ihrer Juni-Ausgabe Trinkwasser aus dem Hahn gegen Mineralwasser aus Flaschen antreten (Heft 6 2020, Seite 16–22).

Getestet wurde in fünf Disziplinen: Klimaschutz, Umweltbelastung, Reinheit, Mineralstoffgehalt und Preis. Eindeutig Punkten kann unser Trinkwasser bei Preis, Klima- und Umweltschutz. In Sachen Reinheit gab es im Test ein Unentschieden, beim Mineralstoffgehalt haben einige Mineralwasser einen kleinen Vorsprung.

Wasser aus dem Hahn wird auf direktestem Wege nach Hause geliefert.

Wer Leitungswasser trinkt, vermeidet Müll

Laut Deutscher Umwelthilfe  werden 16,4 Milliarden Einweg-Plastikflaschen im Jahr verbraucht. Diese leeren PET-Flaschen haben ein Gewicht von 470.000 Tonnen. Leitungswassertrinkende können also einen wertvollen, individuellen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wenn sie Gläser, Karaffen oder wieder auffüllbare Flaschen benutzen.

Aber auch der Weg, den Mineralwasser in Flaschen unterwegs ist, kann sich negativ in der Ökobilanz niederschlagen, insbesondere wenn das Mineralwasser importiert wird. Je nach Wohnort des Verbrauchers in Deutschland kann eine importierte Mineralwasserflasche mehr als 1.000 Kilometer Fahrtstrecke zurücklegen, bis sie beim Verbraucher ankommt. Um das hier entstehende CO2 zu vermeiden, empfehlen wir immer das Wasser mit dem kürzesten Weg zum Verbraucher, also das lokale Leitungswasser oder aber Mineralwasser aus einer nahe gelegenen Mineralwasserquelle.