FAQ zur Wasserversorgung und Corona-Infektionen

Die öffentliche Trinkwasserversorgung ist sichergestellt

Das Wichtigste vorweg: Das Trinkwasser in Hamburg ist sicher. Wir nutzen ausschließlich Grundwasser zur Trinkwasserproduktion, das vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Auch die Teams in unseren Wasserwerken haben keinen direkten Kontakt zum Trinkwasser. Darüber hinaus wird die Qualität des Wassers permanent an den Brunnen, in den Werken, im Netz und an öffentlichen Entnahmestellen überwacht. Für die Aufrechterhaltung unserer Prozesse in den Werken, den Netzen und der Laborüberwachung haben wir aktuelle Pandemie- und Notfallpläne, die sicherstellen, dass die Versorgung auch bei einer Zunahme der Coronainfektionen in Hamburg nicht zum Erliegen käme.


Fragen und Antworten:

Können Krankheitserreger wie das Coronavirus im Wasser vorkommen?

Es gibt keinen Anlass zur Sorge, dass der Covid-19 Virus im Trinkwasser zu finden ist. Das bestätigen auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO, World Health Organization) und das Umweltbundesamt (UBA). Trinkwasser ist im Allgemeinen und zu jedem Zeitpunkt durch die Anwendung des Multibarrieren-Systems gut geschützt. HAMBURG WASSER nutzt für die Trinkwasserproduktion ausschließlich geschütztes Grundwasser. Durch die Filtrationsleistung des Untergrundes ist ausgeschlossen, dass Krankheitserreger (z. B. pathogene Bakterien und Viren) im Grundwasser vorkommen. Bei der Aufbereitung des Grundwassers zu Trinkwasser im Wasserwerk und bei seinem Transport in den Wasserleitungen ist es vor äußeren Einflüssen geschützt.

Um generell auszuschließen, dass sich Krankheitserreger im Trinkwasser befinden, sind die Anforderungen an dessen Überwachung, die der Gesetzgeber vorsieht, besonders streng. Die Deutsche Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass Trinkwasser keinerlei krankmachende Viren oder Bakterien enthalten darf. Diese gesetzlichen Anforderungen erfüllt HAMBURG WASSER mit seinem Laborbetrieb ohne Einschränkungen. Die öffentliche Trinkwasserversorgung ist also sicher.

Wie stellt HAMBURG WASSER sicher, dass die wesentlichen Prozesse des Unternehmens wie Wasserproduktion, Wasserverteilung, Trinkwasserüberwachung, Abwasserentsorgung und Klärwerksbetrieb weiterlaufen, wenn sich größere Teile der Beschäftigten mit dem Virus infizieren oder durch Quarantänemaßnahmen ausfallen?

Als Unternehmen, das sich um die Abwasserentsorgung und –reinigung kümmert, gehört der aktive Schutz der Mitarbeitenden vor Infektionen bei uns zum Alltag. HAMBURG WASSER verfügt selbstverständlich über aktuelle Notfall- und Pandemiepläne. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und das Infektionsrisiko in unserem Kollegium zu reduzieren wurden (am Montag, den 16. März) mehrere Maßnahmen in Kraft gesetzt:

  • So viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich arbeiten aus dem Home Office. Dazu zählen vor allem die Beschäftigten der Verwaltung. Auch ein Teil der Beschäftigten in den Werken und Netzen kann von zuhause seinen Tätigkeiten nachgehen, weil wichtige Arbeiten (z.B. Überwachen von Prozessen in unseren Werken und Netzen) unter Nutzung moderner Arbeitsgeräte ortsungebunden durchgeführt werden können.
  • Ein erheblicher Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HAMBURG WASSER arbeitet im gewerblichen Bereich. Dort, wo im Normalfall die physische Anwesenheit der Beschäftigten erforderlich ist, bauen wir derzeit Reservepools innerhalb der Teams auf. Für etwaige Quarantänefälle sind wir gut daher gut aufgestellt.
  • Dienstleitungen, die mit dem Kontakt zu Kunden einhergehen, wurden weitestgehend eingeschränkt. Das Kundencenter am Ballindamm hat bis auf weiteres geschlossen, der Zählerwechselbetrieb setzt aus, Standrohre werden nicht ausgegeben, Führungen auf den Werksgeländen finden nicht statt. (Vgl. folgende Frage)

Welche Dienstleistungen stellt HAMBURG WASSER als erstes ein, wenn die Zahl der Coronainfektionen weiter in Hamburg steigen sollte?

HAMBURG WASSER hat am Montag, den 16. März mehrere Dienstleistungen, die mit dem Kontakt zu Kunden einhergehen, eingeschränkt. Das Kundencenter am Ballindamm hat bis auf weiteres geschlossen, der Zählerwechselbetrieb setzt aus, Standrohre werden nicht ausgegeben, Führungen auf den Werksgeländen finden nicht statt.
Um die Beschäftigten zu schützen und um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, behält sich HAMBURG WASSER vor, weitere Dienstleistungen abhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen in Hamburg und abhängig von den Empfehlungen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz einzuschränken. In Frage kommen ausschließlich solche Dienstleistungen, die nicht den Kernprozessen der Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Abwassereinigung dienen.

 

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Daseinsvorsorge in Zeiten von Corona