Unser Tipp: Feuchttücher nicht ins Klo werfen

Schon gewusst? Feuchttücher, die im Klo landen, verstopfen unsere Kanalisation.  Warum das so ist, erklären wir hier...

Es gibt sie mit Kamille und Aloe Vera, nach Lotus duftend oder getränkt mit grünem Tee. Aber wenn Feuchttücher in der Kanalisation landen – und das tun sie leider ziemlich häufig – bleibt vom Duft nicht viel übrig. Dann schwimmen sie mit dem Abwasser in unseren Sielen zum Klärwerk Hamburg. In den Abwasserkanälen verhaken und verknoten sie sich zu Zöpfen, die manchmal vier Meter lang sind. Vor allem für die Pumpwerke, die das Abwasser auf seiner Reise passieren muss, ist das ein Riesenproblem.
 

Kleines Feuchttuch – großes Problem

Feuchttücher bestehen aus extrem reißfestem Vlies und sind nicht wasserlöslich. So verstopfen sie unsere Pumpen, bis diese schließlich ganz ausfallen. Und dann ist Handarbeit angesagt für die Fachkräfte von HAMBURG WASSER. Denn die Tücher müssen aus den Pumpen gesägt, gerissen oder geschnitten werden. Oftmals bleibt nichts Anderes übrig, als die Pumpe komplett zu zerlegen, um an das hartnäckige Geflecht heranzukommen.  Das kostet Zeit, Geld und Nerven! Ein Pumpwerk besteht in der Regel aus zwei Pumpen. Fallen beide wegen Verstopfung gleichzeitig aus, muss es schnell gehen, sonst staut sich das Abwasser bis zur Kundschaft zurück. Und das stinkt gewaltig!

Unser Tipp: Nur der Po gehört aufs Klo

Genau wie Wattestäbchen, Slipeinlagen, Damenbinden, Tampons, Windeln und andere Hygieneartikel gehören auch Feuchttücher nicht ins Klo, sondern in den Mülleimer. Halten wir uns alle daran, dann kann das Abwasser ungehindert zum Klärwerk fließen. Kleine Maßnahme – große Wirkung.


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