Interessante Zahlen

Schlafen die Menschen in Hamburg in Zeiten der Corona-Krise länger?

Nachdem das bundesweite Kontaktverbot nun seit Wochen das Leben der Menschen beeinflusst, haben wir die Verbrauchszahlen für die Hansestadt mal genauer unter die Lupe genommen. Und es hat sich tatsächlich etwas verändert: Die Zeit am Morgen mit der höchsten Wasserabgabe, hat sich um gut zwei Stunden nach hinten verschoben. Im Normalfall beziehen die Hamburgerinnen und Hamburger zwischen 7:45 Uhr und 8:15 Uhr das meiste Wasser. Diese Abgabespitze hat sich nun auf die Zeit zwischen 9:30 und 10:00 Uhr verschoben. Ein Grund könnte sein, dass viele nun von Zuhause aus arbeiten, sodass bei Ihnen der Arbeitsweg entfällt und sie deshalb später aufstehen können.


Die Grafik zeigt den im Tagesverlauf um etwa zwei Stunden verschobene Wasserabgabe am Beispiel von Mittwoch, 04.03.2020, und Mittwoch, 01.04.2020 Liegt's am Homeoffice?

Die Zeit am Morgen mit der höchsten Wasserabgabe, hat sich um gut zwei Stunden nach hinten verschoben.

Vom Zentrum in die Peripherie

Geschlossene Schulen und Geschäfte sorgen dafür, dass in der Innenstadt weniger Wasser verbraucht wird.

Die Grafik zeigt den Anstieg des durchschnittlichen Wasserverbrauchs im Zeitraum vom 23. März bis zum 31. Mai. Im Zeitraum von 2016 bis 2019 betrug er 354.109m³, im Zeitraum 2020 betrug er 365.062m³. Dies entspricht einem Anstieg um 3,1%. Verbrauchen wir mehr Wasser?

Die Kontaktsperre bedeutet, dass viele Menschen Zuhause bleiben müssen. Steigt deshalb auch der Wasserverbrauch?

Wochentage im Vergleich

Wird am Mittwoch und Samstag am meisten geduscht?