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Tipps zum Wassersparen

Hohe Temperaturen bringen unsere Wasserwerke ganz schön ins Schwitzen. Noch können wir diesem Druck standhalten. Mit Blick auf den Klimawandel werden lange Hitzeperioden jedoch zunehmen. Daher rufen wir zum Wassersparen auf. Und Sie können dabei mithelfen.


Hitze sorgt für hohe Wasserabgaben

Schon im Juni haben wir einen kleinen Vorgeschmack davon bekommen, was es heißt, über mehrere Tage Spitzenabgaben von bis zu 450.000 m³ am Tag leisten zu müssen. Normalerweise liegt der Verbrauch in Hamburg um die 300.000 m³. Um sich diese Mengen einmal besser vorstellen zu können: Unsere Hamburger Binnenalster fasst ungefähr 400.000 m³.

Rekordwerte, wie sie im Juni bereits erreicht wurden, zeigen sich bei viel Sonne und wenig Regen. Lange Hitzeperioden werden durch den Klimawandel zunehmen und den Druck auf unsere Wasserwerke und unsere Grundwasservorräte weiter erhöhen. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung in Hamburg stetig wächst – aber wem ist es auch zu verübeln, in die schönste Stadt der Welt zu ziehen.

Drei Plakate mit Tipps zum Wassersparen

Deshalb lautet unser Appell an alle Menschen in der Metropolregion Hamburg, Wasser nicht zu verschwenden, sondern bewusst zu nutzen und dort zu sparen, wo es möglich ist: In der Dusche, beim Rasensprengen oder bei der Befüllung von Pool und Planschbecken. Helfen Sie mit, den Verbrauch in Trockenperioden mit hohen Spitzenabgaben zu reduzieren.

Schon kleine Änderungen in unserem Alltag können einiges bewirken. Auf diesen Plakaten haben wir für Sie Tipps zum Wassersparen zusammengetragen – für den Haushalt, den Garten und für Kinder.

Tipps zum Wassersparen im Alltag

Tipps zum Wassersparen für Kinder

Tipps zum Wassersparen in Haus und Garten

Hamburg ist gut versorgt

In anderen Regionen Deutschlands kommt es bei besonders intensiven Hitzephasen bereits zu Wasserknappheit. Um der temporären Knappheit zu begegnen, wird zum Beispiel das Poolauffüllen, Rasensprengen oder Autowaschen verboten. Bislang mussten wir nicht vor Versorgungsengpässen warnen.

Dafür sorgt das Zusammenspiel von 17 Wasserwerken, rund 460 Förderbrunnen und 49 Trinkwasserspeichern, die rund 300.000 m³ Trinkwasser fassen und uns als zusätzliche Reserve zur Verfügung stehen. Trotzdem haben auch unsere Anlagen eine technische Leistungsgrenze, die angesichts steigender Nachfrage in Zukunft in bestimmten Situationen ausgereizt werden könnte.

Auch wir als Versorger leisten auf unterschiedlichen Wegen unseren Beitrag, denn Wassersparen ist eine Gemeinschaftsaufgabe und gemeinsam müssen wir dafür sorgen, den Wasserstress zu reduzieren.

Hohe Investition in Brunnenausbau

Unsere Brunnen fördern das Grundwasser in unsere Wasserwerke. Sie sind der Flaschenhals der Trinkwasserproduktion. Und die Nachfrage an Trinkwasser wird nicht weniger, sondern durch verschiedene äußerliche Einflüsse zukünftig immer weiter steigen.

Deswegen investieren wir in den nächsten fünf Jahren rund 50 Millionen Euro in die Erneuerung und den Neubau von Brunnen. So können wir auf noch mehr Grundwasservorräte zurückgreifen.

Arbeiten an einem Horizontalfilterbrunnen in der Süderelbmarsch

Wasseranalysen

Wie gut ist mein Wasser?

Unser Trinkwasser ist ohne jede Einschränkung zum Genuss geeignet, auch für Babys und Kleinkinder.

Zu den Analysen 

Pilotprojekt: Gewinnung von salzigem Wasser

Mit intelligenten technischen Lösungen erschließen wir in Zukunft neue Wasserressourcen, die uns bislang nicht zur Verfügung standen. So gibt es in Hamburgs Untergrund ausgedehnte Salzstöcke, die in Kontakt mit Grundwasser die Ressourcen versalzen. Um künftig auch solche Vorkommen nutzbar zu machen, testen wir verschiedene Verfahrensvarianten der Nanofiltration zur Entfernung von Sulfat.

In diesem Pilotprojekt ergänzen wir also die bestehenden Aufbereitungsschritte im Wasserwerk um eine neue Technologie, mit der wir Salze aus dem geförderten Grundwasser entfernen können. Ein weiterer Weg für die effiziente Nutzung unserer Grundwasservorräte.