11.11.2017 Update: Vortriebsmaschine fördert keine Holzreste mehr – keine Gefahr von Setzungen im Erdreich

Gorch-Fock-Wall in Richtung Stephansplatz früher wieder befahrbar

Die Teilsperrung des Gorch-Fock-Walls stadteinwärts wird bereits am Sonntagvormittag wieder aufgehoben sein und alle Fahrbahnen können für den Verkehr freigegeben werden. HAMBURG WASSER hatte die Teilsperrung am vergangenen Mittwoch aus Sicherheitsgründen eingerichtet. Der Grund für die Sperrung war eine unerwartete Störung in rund zehn Metern Tiefe: Während der Arbeiten für das neue „Transportsiel Wallring“ war die eingesetzte Tunnelvortriebsmaschine auf alte Holzreste gestoßen. Um auszuschließen, dass es durch den Abbau des Holzes im Untergrund zu Setzungen des Erdreichs kommt, wurde zudem die Fahrbahn untersucht. HAMBURG WASSER hat die Untersuchungen inzwischen abgeschlossen. Die Möglichkeit einer Versackung besteht nicht.

 

Die Tunnelbohrmaschine konnte unterdessen in den vergangenen Tagen erfolgreich weiter in Richtung Zielgrube am Stephansplatz bewegt werden. Seit den frühen Morgenstunden fördert sie keine Holzreste mehr, sondern Mergel wie üblich. Insgesamt zog sich die Strecke, auf der die Vortriebsma-schine die alten Holzreste zutage förderte, über eine Länge von rund 25 Metern.

 

Das „Transportsiel Wallring“ ist die letzte Sielbaumaßnahme des sogenannten „Innenstadt-Entlastungsprogramms“, die seit 2011 in zentralen Bereichen der Stadt vorangetrieben wird. Dabei werden zwei große Abwassersiele in der Innenstadt in unterirdischer Bauweise erstellt. Eines davon, das „Transportsiel Wallring“, wird zwischen Stephansplatz und Alter Elbpark verlaufen. Das neue Siel wird im unterirdischen Vortrieb hergestellt. Der Vortrieb erfolgt in zwei Abschnitten von 600 Metern bzw. 800 Metern Länge und in einer Tiefe von bis zu 27 Meter. Das neue Siel wird aus Stahlbetonrohren mit einem inneren Korrosionsschutz und einem Innendurchmesser von 1,80 Meter hergestellt.

 



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