19.08.2019 Starkregenindex

HAMBURG WASSER etabliert erstmalig Live-Karte mit Niederschlagsmengen für Hamburg

 

 

Hitzewellen, starke

Regenereignisse und Stürme gehören zu den Folgen des Klimawandels, die mit

großer Wahrscheinlichkeit vermehrt auf uns zukommen werden. Die Regenmengen

sollen sich zwar auf wenige Regentage verteilen, aber an denen wird mehr

Niederschlag fallen. Insbesondere Starkregenereignisse können große Schäden

verursachen, wie das Unwetter am Himmelfahrtstag 2018 in Hamburgs Südosten

gezeigt hat. Gegen diese Starkregenereignisse gilt es sich für die Zukunft zu

wappnen. HAMBURG WASSER misst nun die Regenmengen über Hamburg in Echtzeit und

berechnet daraus einen Index für Starkregen. Anhand dieser Messgröße und einer

Live-Karte ordnet HAMBURG WASSER Regenmengen besser verständlich und

vergleichbar ein und macht auf Präventionsmaßnahmen gegen Überflutungen

aufmerksam. 

 

 

Für Starkregen wurde 2015 innerhalb der

Wasserwirtschaft eine Skala von eins bis zwölf entwickelt, anhand der man die

Intensität von Starkregen – ähnlich der Windstärke – einordnen und benennen

kann. HAMBURG WASSER berechnet alle fünf Minuten aus eigenen Messdaten und

Daten des Deutschen Wetterdienstes ein exaktes Abbild des Regengeschehens über

Hamburg. Die Regeninformationen werden in einer Live-Stadtkarte unter www.hamburgwasser.de/starkregen veröffentlicht. Fällt

Regen, färbt sich die Live-Karte im entsprechenden Stadtgebiet von hellblau

(Schietwetter) bis violett (extremer Starkregen) ein. Zusätzlich zeigt die Karte

die aktuelle Regenmenge und ordnet sie dem Starkregenindex zu. Eine

Archivfunktion ermöglicht darüber hinaus, die Intensität vergangener Regenfälle

exakt zu benennen.

 

Der neue Starkregenindex

sowie die Live-Karte sollen nicht nur die Bevölkerung für Starkregen und die zu

erwartenden Auswirkungen sensibilisieren, sondern auch eine einheitliche

Einordnung etablieren. HAMBURG WASSER möchte auch an die Wohnungswirtschaft

sowie Eigentümer appellieren, Präventions- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um

ihre Immobilien vor Überflutungen durch Starkregen zu schützen. Städtebauliche

Maßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen und die Entwicklung von Hamburg zur

Schwammstadt (wie z.B. mit Gründächern) sind das langfristige Ziel, das HAMBURG

WASSER zusammen mit der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) im Projekt RISA (https://www.risa-hamburg.de/startseite/) verfolgt.

 

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