18.07.2022 Hitze in Hamburg

HAMBURG WASSER rät: Viel trinken und ansonsten Wasser sparen

Lange war sie angekündigt, lange schien sie auszubleiben, nun kommt sie kurz und knackig: Die Hitzewelle erreicht Hamburg. Bis zu 38 Grad Celsius sagen die Meteorologen für die Wochenmitte voraus. Viel Wasser trinken ist bei solchen Temperaturen besonders wichtig. Damit das kühle Nass verlässlich aus der Leitung kommt, bittet HAMBURG WASSER alle Kundinnen und Kunden darum, weiter sorgsam mit dem Wasser umzugehen, um die Ressource nicht zu verschwenden und um den Druck auf die Wasserversorgungsanlagen zu senken. Bislang gelingt das den Hamburgerinnen und Hamburgern sehr gut. Aktuelle Verbrauchszahlen belegen, dass der diesjährige Verbrauch bislang etwas niedriger als im Vorjahr ist. Damit setzt sich ein Trend zu rückläufigen Verbräuchen fort.

Lag der Jahreswasserverbrauch in Hamburg im Jahre 1990 noch bei gut 134 Mio. Kubikmeter, waren es im vergangenen Jahr gut 116 Mio. Kubikmeter – gut drei Prozent weniger als im Hitzesommer 2018 mit 120 Mio. Kubikmeter Jahresabgabe. „Die Hamburgerinnen und Hamburger haben in der Vergangenheit deutliche Erfolge beim Wassersparen verzeichnet. Das ist wichtig, weil Wasser selbst in unseren Breitengraden eine begrenzt verfügbare Ressource ist“, sagt HAMBURG WASSER-Geschäftsführer Ingo Hannemann. „Die wachsende Stadt und die Folgen des Klimawandels sorgen für zusätzliche Wasserbedarfe, die es zu decken gilt. Herausfordernd ist dabei insbesondere die Spitzenabgabe, die nur bei Hitze und Trockenheit für wenige Wochen im Jahr entsteht, aber unsere Anlagen massiv beansprucht. Deshalb ist das Wassersparen vor allem in heißen Phasen wichtig, um die Höchstabgabe zu begrenzen.“  

Brunnen, Wasserwerke und Speicherbehälter bilden ein robustes System, das auch bei schwankenden Wasserbedarfen ein größtmögliches Maß an Versorgungssicherheit bietet. Dennoch gibt es eine technische Obergrenze bei der Aufbereitungskapazität. Dauerhafte Abnahmemengen von mehr als 450.000 Kubikmeter pro Tag stellen HAMBURG WASSER vor große Herausforderungen. Bislang ist Hamburg davon aber noch weit entfernt. Der bisherige diesjährige Spitzenwert wurde mit 399.159 Kubikmeter am 23. Juni erreicht. Rekordhalter im Vorjahr ist der 18. Juni gewesen. Insgesamt 444.884 Kubikmeter Trinkwasser flossen an diesem Tag aus den Hähnen.

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