27.12.2018 Das Jahr für HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE in Zahlen

Hitze und Starkregen – 2018 war ein Jahr der Superlative

Große Hitze und großer Durst in Hamburg. Der Sommer 2018 führte zu rekordverdächtigen Wasserabgaben. Allein zwischen Mai und August flossen rund 45 Millionen Kubikmeter Trinkwasser aus den Hähnen – so viel wie noch nie in diesem Jahrtausend. Spürbar waren die ungewöhnlichen Wetterverhältnisse auch bei HAMBURG ENERGIE. Während die Produktion von Solarstrom in diesem Jahr deutlich angestiegen ist, fallen die Erträge aus der Windsparte geringer aus als erwartet. Der HAMBURG WASSER-Jahresrückblick zeigt die interessantesten Zahlen, Daten und Fakten rund um Wasser und Energie.

Hitze und Trockenheit führten im Sommer bei vielen Hamburgern zu Sorge über die Sicherheit der Wasserversorgung. Unbegründet, wie sich zeigte. HAMBURG WASSER war trotz des Wetters und hoher Nachfrage stets in der Lage, alle Bedarfe zu decken. Dafür sorgten das Zusammenspiel von 17 Wasserwerken sowie unterirdische Trinkwasserspeicher des Unternehmens, die als zusätzliche Reserve bei Abgabespitzen genutzt werden.

Der sonnige Sommer sorgte für Produktionsüberschüsse an Solarenergie bei HAMBURG ENERGIE: 12.614 Millionen Kilowattstunden wurden produziert, kalkuliert waren 11.565 Millionen Kilowattstunden. Demgegenüber gab es in 2018 wenig Wind – insbesondere im sonst oft stürmischen Februar herrschte in Hamburg Flaute. Das schlug sich in der Produktion von Windenergie nieder, die nicht so hoch war, wie erwartet: 112.049 Millionen Kilowatt-stunden statt 126.028 Millionen Kilowattstunden grüner Strom wurden aus Wind gewonnen.

Trotz Hitze und Trockenheit kam es an zwei Tagen zu Starkregenfällen, die statistisch betrachtet nur alle 100 Jahre vorkommen. Die gemessene Niederschlagshöhe lag in diesem Jahr trotzdem bei nur 412 mm und ist damit die zweitniedrigste seit Beginn der Messungen im Jahre 1891.

Wenn es heiß ist, ist es wichtig, viel zu trinken. Das beherzigten die Hamburger insbesondere am 31. Mai. An diesem 31 Grad heißen Tag nahmen die Hamburgerinnen und Hamburger insgesamt 445.220 Kubikmeter Trinkwasser ab – diesjähriger Tages-Spitzenwert. Im Vergleich der Wochentage untereinander hat der Mittwoch die Nase vorne: Bezogen auf den ganzjährigen Durchschnitt wird in Hamburg an keinem anderen Tag der Woche mehr verbraucht. Am sparsamsten sind die Hamburgerinnen und Hamburger sonnabends. An Neujahr haben die Hamburgerinnen und Hamburger anscheinend lieber ausgeschlafen, als Wäsche zu waschen. Der Wasserverbrauch war am 1. Januar mit 279.693 Kubikmeter der niedrigste des gesamten Jahres.

Weitere spannende Zahlen rund um Wasser und Energie zeigt unsere Grafik (frei zur redaktionellen Verwendung):



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