10.11.2017 Sperrung Gorch-Fock-Wall in Richtung Stephansplatz bis Dienstag ver-längert

Update: Hindernis bei Vortriebsarbeiten

Die am vergangenen Mittwoch eingerichtete Teilsperrung des Gorch-Fock-Walls wird bis einschließlich Dienstag verlängert. Grund dafür: Die Möglichkeit einer Versackung der Fahrbahn kann weiterhin nicht vollständig ausgeschlossen werden. Während der Arbeiten für das neue „Transportsiel Wallring“ ist die eingesetzte Tunnelvortriebsmaschine in rund zehn Meter Tiefe auf alte Holzreste gestoßen. Da über die Lagerung des Holzes im Untergrund nichts bekannt ist, ist es nicht auszuschließen, dass es durch den unterirdischen Abbau zu Setzungen des Erdreichs kommt. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Sperrung daher bestehen.  

Die Tunnelbohrmaschine konnte in den vergangenen Tagen erfolgreich weiter in Richtung Zielgrube am Stephansplatz bewegt werden. Dennoch fördert sie immer noch Holzreste, wodurch der Untergrund weiterhin als unsicher einzustufen ist. HAMBURG WASSER hat parallel damit begonnen, die Fahrbahn auf Versackungen zu überprüfen. Bislang konnten keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden.  

Das „Transportsiel Wallring“ ist die letzte Sielbaumaßnahme des sogenannten „Innenstadt-Entlastungsprogramms“, die seit 2011 in zentralen Bereichen der Stadt vorangetrieben wird. Dabei werden zwei große Abwassersiele in der Innenstadt in unterirdischer Bauweise erstellt. Eines davon, das „Transportsiel Wallring“, wird zwischen Stephansplatz und Alter Elbpark verlaufen. Das neue Siel wird im unterirdischen Vortrieb hergestellt. Der Vortrieb erfolgt in zwei Abschnitten von 600 Metern bzw. 800 Metern Länge und in einer Tiefe von bis zu 27 Meter. Das neue Siel wird aus Stahlbetonrohren mit einem inneren Korrosionsschutz und einem Innendurchmesser von 1,80 Meter hergestellt.  



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