28.09.2021 Prozessauftakt in Lüneburg

Verwaltungsgericht verhandelt Klagen um Wasserförderung aus der Nordheide

Vom 6. Bis 8. Oktober verhandelt das Lüneburger Verwaltungsgericht über die wasserrechtliche Genehmigung, die HAMBURG WASSER vom Landkreis Harburg zur Förderung von Wasser aus der Nordheide erhalten hat.  Insgesamt sechs Parteien, darunter HAMBURG WASSER, haben gegen diese sogenannte „gehobene Erlaubnis“ geklagt. HAMBURG WASSER klagt unter anderem aufgrund von Mengenbeschränkungen und fehlender Rechtssicherheit. So bleibt die gestattete Menge hinter der Antragsmenge des Unternehmens zurück und die erteilte gehobene Erlaubnis kann jederzeit (teil-)widerrufen werden. HAMBURG WASSER sieht deshalb die Versorgungssicherheit Hamburgs bedroht. Demgegenüber haben andere Parteien den Landkreis Harburg verklagt, weil sie der Meinung sind, HAMBURG WASSER dürfe zu viel Wasser fördern. Sie kritisieren unter anderem die Wassergewinnung im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Lüneburger Heide und befürchten nachteilige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Nutzung ihrer Flächen in der Heide. HAMBURG WASSER weist die Vorwürfe zurück und hat mit umfassendem Monitoring und einer Umweltverträglichkeitsstudie belegt, dass die Wasserentnahme umweltverträglich ist und zu keinem wirtschaftlichen Nachteil Dritter führt.

 

Weitere Informationen zur Grundwassergewinnung von HAMBURG WASSER in der Nordheide finden Sie unter nachstehendem Link sowie im Dossier "Darum klagt HAMBURG WASSER" im Downloadbereich auf dieser Seite.



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Hintergrunddossier: Darum klagt HAMBURG WASSER »

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