Stehen viele Menschen aufgrund der Corona-Krise morgens später auf? Diese Frage warfen die Berliner Wasserbetriebe letzte Woche auf und veröffentlichten Zahlen zur täglichen Wasserabgabe, die diese Annahme für Berlin stützen. Nachdem das bundesweite Kontaktverbot nun seit zwei Wochen das Leben der Menschen beeinflusst, hat HAMBURG WASSER die Verbrauchszahlen für die Hansestadt genauer unter die Lupe genommen.
Um der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus entgegenzuwirken, schränken HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE vorübergehend Dienstleistungen ein, die mit dem direkten Kontakt zu Kunden einhergehen. HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE schließen daher ab sofort vorerst das Kundencenter am Ballindamm. Zudem wird der Zählerbetrieb vorläufig ausgesetzt. So viele Beschäftigte wie möglich arbeiten von zu Hause aus. Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie die Energieversorgung sind weiterhin ohne Einschränkungen sichergestellt.
Um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Hamburger Nordosten sicherzustellen, sucht HAMBURG WASSER neue Brunnenstandorte für das Wasserwerk Stellingen. Zu diesem Zweck erkundet Hamburgs städtischer Wasserversorger ab nächster Woche das Grundwasser im Gebiet des Niendorfer Geheges. Geplant ist eine Bohrung in bis zu 250 Meter Tiefe, um den dort verlaufenden Grundwasserleiter umfassend untersuchen zu können.