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Wasserversorgung in Eidelstedt wieder hergestellt – Eidelstedt: Defektes Teilstück der Wasserleitung in der Reichsbahnstraße bereits erneuert

Gute Nachrichten in Hamburg-Eidelstedt: Nachdem am späten Samstagabend in der Reichsbahnstraße auf Höhe der Hausnummer 38 eine Trinkwasserleitung gebrochen war, konnte HAMBURG WASSER das defekte Rohrelement bereits ausbauen und erneuern. Seit Sonntagnachmittag gegen 15:30 Uhr etwa sind alle betroffenen sechs Hausanschlüsse wieder in die leitungsgebundene Trinkwasserversorgung angeschlossen. Mehrere Einsatzteams waren unmittelbar nach dem Rohrbruch vor Ort, um die defekte Leitung abzudrehen und die Reichsbahnstraße zu reinigen und mit der Reparatur zu beginnen. Ab Montag werden Restarbeiten und der Wiederaufbau des Gehwegbereichs durchgeführt. Der Verkehr läuft weiterhin in beide Richtungen.

Hintergrund: Am gestrigen Samstagabend war es in der Reichsbahnstraße Ecke Ottostraße wegen eines Wasserrohrbruchs zu Unterspülungen des Gehwegs gekommen. Daraufhin war der Entstördienst von HAMBURG WASSER gegen 22:30 Uhr vor Ort. Die defekte Leitung ist eine Graugussleitung mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern. Mitarbeitende von HAMBURG WASSER haben die Leitung zunächst „abgeschiebert“, das bedeutet, dass die Zuleitung abgedreht wird, um die Leitung vom Netz zu nehmen, damit kein weiteres Wasser mehr austreten kann.

Gemeinsam mit der Stadtreinigung Hamburg hat HAMBURG WASSER daraufhin in der Nacht Reinigungs- und Aufräumarbeiten an der Schadensstelle durchgeführt, um die Reichsbahnstraße wieder befahrbar zu machen. Die defekte Leitung liegt im Geh- und Radwegbereich.

 Durch das Abschiebern war es zudem zur Versorgungsunterbrechung von sechs Hausanschlüssen gekommen, sodass schätzungsweise etwa 50 Menschen in drei Häusern in der Reichsbahnstraße und in drei Häusern in der Von-Appen-Straße vorübergehend ohne Wasser waren. Zur Notversorgung stand ein Wasserwagen vor Ort.

HAMBURG WASSER hat mit Expertenteams eine Baufläche eingerichtet, um sich zum defekten Leitungsstück vorzuarbeiten. Die Leitung wurde auf einer Länge von 1,40 Meter erneuert und gespült, sodass die leitungsgebundene Trinkwasserversorgung wieder hergestellt war.

 Es folgt ab Montag die Wiederherstellung des Gehwegbereichs, wofür ein Teil des Gehwegs sowie etwa 60 Zentimeter einer Fahrspur abgesperrt werden mussten. Diese temporäre Fahrspureinengung wird nicht zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

Hintergrund zu Rohrbrüchen

Warum ist das Rohr gebrochen?

Die Ursachen für einen Rohrbruch sind vielfältig: Zu den häufigsten Ursachen gehören Belastungen des Bodens durch Straßen- und insbesondere Schwerlastverkehr sowie andere Baumaßnahmen. Weitere Gründe sind etwa Alter, Material der Leitungen und Bodenbeschaffenheit oder eine Kombination der Faktoren. Auch die Witterung (zum Beispiel Frost) kann eine Rolle spielen. Was genau diesen Rohrbruch verursacht hat, lässt sich nicht sagen. Das Hamburger Leitungsnetz für Trinkwasser ist in Summe mehr als 5.500 Kilometer lang. Bei dieser Länge sind Rohrbrüche nichts Ungewöhnliches und gehören zum Kerngeschäft und gewissermaßen zum Alltag von HAMBURG WASSER.

Ist das Hamburger Trinkwassernetz in einem schlechten Zustand?

Nein, im Gegenteil. Das Hamburger Trinkwassernetz ist insgesamt in einem guten Zustand. Das zeigen die sehr niedrigen Wasserverluste (die sogenannten „Rohrnetzverluste“) von rund 3,6 bis 4 Prozent. Das ist deutlich besser als der deutsche und internationale Durchschnitt. Dennoch: Ein großer Teil des Netzes ist inzwischen in einem Alter, in dem der Sanierungsbedarf steigt. Deshalb muss und wird HAMBURG WASSER die Erneuerungsraten weiter erhöhen. Mit einem klaren Ziel: Heute mehr investieren, damit es in den kommenden Jahrzehnten keine strukturellen Probleme gibt.

Nehmen die Rohrbrüche in Hamburg aktuell zu?

Beim Auftreten von Rohrbrüchen gibt es punktuell Schwankungen, etwa witterungsbedingt im Winter. Insgesamt bewegen sich die Rohrbruchzahlen auf einem beherrschbaren Niveau. Durch Pumpenoptimierungen und einen effizienteren Betrieb des Netzes konnte die Anzahl der Rohrbrüche in den letzten 20 Jahren sogar deutlich gesenkt werden. Wichtig ist: Einzelereignisse wie an der Amsinckstraße oder der Fuhlsbüttler Straße sind sichtbar, aber nicht repräsentativ für den Gesamtzustand des Netzes.

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Pressemitteilung (PDF)

Kontakt für Medien

Anna Vietinghoff

Billhorner Deich 2

20539 Hamburg

E-Mail: presse@hamburgwasser.de

Portrait Anna Vietinghoff, Pressesprecherin HAMBURG WASSER
Anna Vietinghoff

Pressesprecherin