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Unser Trinkwassernetz

Vom Alster- und Elbtal bis in die Harburger Berge

Über Leitungen mit einer Länge von mehr als 5.500 Kilometern versorgen wir Menschen in Hamburg und Umgebung rund um die Uhr mit hochwertigem Trinkwasser.

Das Hamburger Leitungsnetz zur Trinkwasserversorgung zählt zu den größten kommunalen Wassernetzen Deutschlands. Unser Versorgungsgebiet umfasst neben dem Bundesland Hamburg mehr als 20 direkt versorgte Gemeinden im Umland.

Info

Täglicher Verbrauch

Menschen in Hamburg nutzen durchschnittlich 110 Liter am Tag – zum Trinken, Kochen und Duschen, für die Waschmaschine oder die Toilette. Das entspricht einer fast komplett gefüllten Badewanne. 

Sechs weitere Städte, Gemeinden und Wasserbeschaffungsverbände werden von HAMBURG WASSER mit Trinkwasser beliefert, das sie selbst weiterverteilen. Täglich fließen so durchschnittlich 295.000 Kubikmeter Trinkwasser durchs gesamte Versorgungsnetz. 

Reinwasserkammer im Wasserwerk Rothenburgsort (Foto: Meinhard Weidner / HW)

Aus den Reinwasserbehältern wird Trinkwasser ins Leitungsnetz befördert.

Dann geht es mit Hochdruck bis ins Hochhaus

Das Trinkwasser wird mit Hilfe elektrischer Kreiselpumpen aus unseren Reinwasserbehältern ins Leitungsnetz befördert. Je nachdem, ob es im Elbtal oder in den Harburger Bergen, im Erdgeschoss oder im 10. Stockwerk aus dem Hahn fließen soll, erzeugen diese Pumpen einen Druck zwischen zwei und sieben Bar.

Die Grafik zeigt, wie das Wasser von der Straße zu Ihnen in das Haus kommt. Über die Hausanschlussleitung passiert das Trinkwasser die Grundstücksgrenze, durch Absperrventile abgetrennt kommt dann der Hauswasserzähler, als nächstes geht es durch einen Filter in die Wohnungen, die jeweils mit Wohnungswasserzählern ausgestattet sind. Außerdem erklärt die Grafik noch den Weg des Abwassers. Das läuft aus Ihrer Wohnung in die Mischwasserkanalisation, wobei sich unten im Keller ein Reinigungsschacht befindet. Regenwasser vom Dach läuft übrigens auch in die Mischwasserkanalisation.
So kommt das Wasser von der Straße zu Ihnen in die Wohnung (Grafik: Wolfgang Gathmann / HW)

Bis zu ein Meter dicke Hauptleitungen führen das Wasser verlässlich in die Verbrauchsgebiete, wo es über kleinere Versorgungsleitungen mit bis zu zehn Zentimetern Durchmesser zu den einzelnen Grundstücken fließt.

Sogenannte Steigleitungen sorgen dann dafür, dass unser Wasser in jedes Stockwerk eines Hauses gelangt. Mehr als 2.000 Kolleginnen und Kollegen stellen rund um die Uhr Ihre Trinkwasserversorgung sicher. 

Nach dem Urlaub laufen lassen

Schon gewusst?

Morgens und vor allem nach längeren Abwesenheiten sollten Sie das Wasser vor dem Trinken zunächst laufen lassen, um sogenanntes Stagnationswasser aus der Leitung zu spülen.

Wenn der Wasserstrahl sich gleichmäßig kühl anfühlt, ist sicher: Jetzt kommt Frischwasser.