Am Anfang war das Feuer
Am Morgen des 5. Mai 1842 brennt ein Lagerhaus – vier Tage später hat der Große Brand den innerstädtischen Bereich Hamburgs dem Erdboden gleichgemacht, über 50 Menschen starben, rund 20.000 wurden obdachlos.
Die Löschwasserversorgung hatte versagt. Zudem war ein Großteil der privat organisierten Wasserversorgung zerstört. Die Bürgerschaft musste die Trink- und Löschwasserversorgung neu regeln – und fasste einen visionären Plan: Ein neues, staatliches Wasserversorgungsnetz sollte die gesamte Stadt versorgen, außerdem sollte die Abwasserentsorgung geregelt werden. Hinzu kam ein Netz aus Hydranten – Notpfosten genannt – mit denen die Feuerwehr in Zukunft schnell über ausreichend Löschwasser verfügen konnte. Noch im gleichen Jahr wurde die Hamburger Stadtwasserkunst gegründet.