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Baustelle Barkenkoppel; Wellingsbüttler Landstraße

Stadtteil
Wellingsbüttel
Wassernetzwerk
Trinkwasser
Zeitraum
09.04.2025 bis voraussichtlich 30.12.2027
Kalendereintrag
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Hier baut die INFRACREW

Eine moderne Verkehrsinfrastruktur sowie eine zuverlässige Abwasserentsorgung, Trinkwasser- und Energieversorgung sind unerlässlich für unser alltägliches Leben. Um sicherzustellen, dass dies auch in Zukunft gewährleistet ist, wird  die öffentliche Infrastruktur in der Wellingsbütteler Landstraße und dem Wellingsbüttler Weg seit dem 5. August 2024 umfassend saniert. 

Weitere Informationen

Für die Nachbarschaft

Während der gesamten Bauphase läuft das Trinkwasser bei Ihnen im Haus zuverlässig weiter. Sollten wir doch einmal das Leitungswasser abstellen müssen, werden wir Sie rechtzeitig informieren. Achten Sie dann darauf, alle Zapfstellen (z. B. Wasserhähne) geschlossen zu lassen.

Trübungen möglich: Während und nach den Arbeiten kann es vorübergehend zu Veränderungen des Wasserdrucks und zu Trübungen des Leitungswassers kommen. Trübungen entstehen, wenn sich Kalk- und Eisenablagerungen aus den Rohrleitungen ablösen und sind gesundheitlich unbedenklich. Bitte verwenden Sie das Wasser für Haushaltsgeräte (z.B. Waschmaschinen) erst dann wieder, wenn keine Trübung mehr sichtbar ist. Bitte beachten Sie zusätzlich die Vorgaben der Herstellungsfirma.

So funktioniert der Vortrieb Baustellenverfahren

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Das Video kann erst abgespielt werden, wenn Sie der Nutzung von externen Medien zustimmen.

Wie werden Leitungen für Trinkwasser und Abwasser gelegt? (Video: Perspektive Media / HW)

Bei der geschlossenen Bauweise mit Vortriebsmaschine arbeiten wir uns wie ein Maulwurf von einer Start- zu einer Zielgrube vor. So schaffen wir den nötigen Raum für neue Rohre ohne große Eingriffe an der Oberfläche. Bäume blieben stehen, Straßen frei und die Menschen in der Stadt kommen weiter gut durch den Alltag. 

Kontakt

Natalie Schulz

E-Mail: GPL-Wellingsbuettel@hamburgwasser.de

Häufige Fragen zu unseren Baustellen

Alles abgesperrt, aber kein Mensch auf der Baustelle? Keine Sorge, das hat gute Gründe. Einige Arbeiten sind zum Beispiel von Wetter und Zeit abhängig: Bei Regen kann kein Asphalt gegossen werden, bei Frost keine Grube ausgehoben werden. Aber auch ohne Wettereinbrüche können Pausen entstehen: Wer im Tiefbau arbeitet muss die Grube zunächst entwässern, damit sicher gearbeitet werden kann, manche Materialien müssen erst aushärten, bevor es mit den Sanierungsarbeiten weitergehen kann und Trinkwasserleitungen müssen gespült werden, bis sie keimfrei sind. 

Um eine bestmögliche Planbarkeit zu erreichen, werden große Maßnahmen in Bauabschnitte eingeteilt. Wenn es so richtig am Schnürchen läuft, kann ein Bauabschnitt auch früher fertig sein. In der kurzen Pause zu den nächsten Arbeiten wird in der Regel nicht die komplette Baustellen-Verkehrsführung wieder ab- und aufgebaut. 

Bei unseren Arbeiten in der Kanalisation kommt noch etwas anderes hinzu: Die Siele liegen mehrere Meter in der Tiefe, manche sogar bis zu 25 Meter unter der Straße. Damit unsere Mitarbeitenden sicher in den Kanälen arbeiten können, stehen an den Schachteinstiegen Sicherheitsposten parat. Die machen da keine Pause, sondern stehen per Funk in ständiger Verbindung zu den Mitarbeitenden unter der Erde und überwachen permanent die Sauerstoffkonzentration im Siel. Im Notfall sind sie für die Rettung der Kolleg:innen verantwortlich. 

Beim Trinkwasserleitungsbau wird die Qualität der Arbeiten durch eigenes Fachpersonal überwacht, damit das Trinkwasserhygienisch einwandfrei zu Ihnen gelangt. 

Bei geplanten Maßnahmen mit Eingriffen in den Straßenverkehr informieren wir vorab per Baustelleninformation die betroffenen Straßen. Große Baustellen kündigen wir außerdem der Presse an, damit Sie vorab über Radio, Zeitung und Fernsehen bestens informiert sind. Besuchen Sie uns gern auch auf Facebook oder Instagram – dort schauen wir unseren Kolleg:innen immer wieder bei ihrer Arbeit auf Baustellen direkt über die Schulter. 

Wir geben bei Planung und Durchführung unser Bestes, damit Sie so wenig von uns mitbekommen wie möglich und nutzen dazu, wo es geht, geschlossene  Bauverfahren mit möglichst wenigen Baugruben, wie das Rohr- oder Schlauch-Lining. Bei diesen Verfahren werden neue Leitungen oder Schläuche in die bestehenden Rohre eingeführt. So können wir oft Straßenaufgrabungen vermeiden. In der Regel halten wir die angegebene Bauzeit ein, kommt es zu größeren Verzögerungen, informieren wir Sie mit einer aktualisierten Anliegerinformation über das neue Enddatum. Hintergrund für solche Verzögerungen können aktuelle Wetterlagen, Sofortmaßnahmen in der Nachbarschaft oder plötzliche Komplikationen im Bauablauf sein. Wir arbeiten schließlich nicht nur am laufenden Trink- und Abwassernetz, sondern unter einer pulsierenden Großstadt mit vielen weiteren unterirdischen Leitungen. 

Trübungen können auftreten, wenn das Wasser aufgrund von Bauarbeiten umgeleitet wird oder wir unser Trinkwasserleitungsnetz spülen. Bei den Trübungen handelt es sich um Ablösungen von Kalk- und Eisenablagerungen, die aus den Rohrleitungen stammen. Das Hamburger Trinkwasser wird zu 100 Prozent aus Grundwasser aufbereitet. Mineralien wie z.B. Eisen und Mangan sind natürlicherweise im Grundwasser enthalten. Veränderte Fließrichtung sowie Druckschwankungen innerhalb des Leitungsnetzes können dazu führen, dass sich natürliche Eisen- und Kalkablagerungen, die an den Rohrinnenwänden anhaften, lösen und zu einer bräunlichen Verfärbung des Wassers führen. Eintrübungen oder eine bräunliche Färbung des Wassers sind gesundheitlich unbedenklich, es sollte aber keine Wäsche damit gewaschen werden. Lassen Sie das Trinkwasser länger laufen, um die Leitungen zu spülen. Sollte das Wasser auch nach längerem Spülen nicht wieder klar werden, informieren Sie unseren Entstördienst

Selbst bei einer Sperrung des Durchgangsverkehrs ist die Zufahrt für Rettungskräfte stets gewährleistet. 

Wir kümmern uns um alles und für Sie entstehen keine Kosten. Nach Herstellung der neuen Leitung wird Ihr Trink- oder Abwasserhausanschluss auf die neue Leitung umgebunden. Falls der vorhandene Hausanschluss aus Material besteht, welches nicht mehr eingesetzt wird, erneuern wir Ihren Hausanschluss bis zur Grundstücksgrenze. 

Trinkwasser entspricht in Deutschland höchsten Hygienestandards, die in der Trinkwasserverordnung geregelt sind. Das Spülen von Trinkwasserleitungen nach Sanierung oder Neubau dient der Sicherheit dieses Lebensmittels. Bevor eine Trinkwasserleitung nach Sanierung oder Neubau in Betrieb geht, muss sie gründlich gespült werden, um Partikel herauszuspülen, die die hohe Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen können und ggf. Gesundheitsrisiken darstellen. Nach Spülung der Leitungen werden Proben genommen, die in unserem akkreditierten Wasserlabor mikrobiologisch untersucht werden. Erst wenn alle Werte einwandfrei sind und den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung entsprechen, wird die Leitung freigegeben, um die angeschlossenen Haushalte mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.