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So bleibt Hamburg bei Hitze gut versorgt

Mit Blick auf angekündigte Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius rechnen wir mit steigenden Spitzenabgaben. Grund zur Sorge besteht nicht.

Autor des Inhalts: HAMBURG WASSER. Datum der Veröffentlichung:

Die aktuellen sommerlichen Temperaturen sorgen in Hamburg derzeit noch nicht für außergewöhnliche Ausschläge beim Wasserbedarf: Am 20. Juni, dem bislang heißesten Tag des Jahres, lag der Verbrauch mit gut 370.000 m³ auf einem normalen Niveau. Auch am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, der ebenfalls mit hochsommerlichen Temperaturen aufwartete, war der Verbrauch mit rund 375.000 m³ nur unwesentlich höher. 

Steigende Verbräuche wahrscheinlich Zum Wochenende

Mit Blick auf angekündigte Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius rechnet HAMBURG WASSER in den kommenden Tagen mit deutlich steigenden Spitzenabgaben.

Unsere 17 Wasserwerke arbeiten im Verbund und sorgen gemeinsam für eine stabile Versorgung der Stadt", sagt Martin Gerhardt, technischer Geschäftsführer von HAMBURG WASSER: "Bei Hitze steigen die Verbräuche oft sehr schnell an, sodass unsere Anlagen zeitweise stark gefordert sind. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle bewusst mit Wasser umgehen und so dazu beitragen, die Versorgung auch in Spitzenzeiten zuverlässig sicherzustellen.

Es ist wichtig, dass wir alle bewusst mit Wasser umgehen und so dazu beitragen, die Versorgung auch in Spitzenzeiten zuverlässig sicherzustellen.
Martin Gerhardt

Technischer Geschäftsführer

Das sollten Hamburger jetzt beachten Tipps zum Wassersparen

Der Garten sollte gezielt bewässert werden, möglichst morgens oder abends (Foto: Ulrich Perrey / HW)

Für eine stabile Versorgung investiert HAMBURG WASSER kontinuierlich in neue Brunnen, Reinwasserbehälter und technische Innovationen. Gleichzeitig bleibt das Verhalten der Kundinnen und Kunden ein wichtiger Faktor zur Entlastung des Systems. Mit einfachen Maßnahmen kann jede und jeder dazu beitragen, dass die Versogungssysteme nicht überlastet werden:

  • Rasen und Garten gezielt bewässern – möglichst morgens oder abends; idealerweise Regenwasser nutzen
  • Poolbefüllungen planen und auf mehrere Tage verteilen
  • Duschen statt Baden
  • Wasch- und Spülmaschinen nur voll beladen laufen lassen

Keine Sorge: Hamburg ist gut versorgt

Bevölkerungswachstum und Klimawandel stellen die Wasserressourcen vor Herausforderungen. Eine dauerhafte Mangellage ist in Norddeutschland nach überwiegender fachlicher Einschätzung jedoch nicht zu erwarten. 

Das liegt vor allem daran, dass sich Grundwasser als wichtigste Trinkwasserressource kontinuierlich neu bildet: Niederschläge versickern im Boden und speisen die Grundwasserleiter, aus denen Trinkwasser gewonnen wird. Für Norddeutschland wird zudem langfristig davon ausgegangen, dass sich die Niederschläge tendenziell erhöhen und sich stärker in das Winterhalbjahr verlagern, das für die Grundwasserneubildung besonders wichtig ist.

Keine unbegrenzte Ressource, vor allem im Sommer 

Gleichzeitig ist Grundwasser keine unbegrenzte Ressource und ihre Verfügbarkeit hängt wesentlich vom Zusammenspiel von Niederschlag, Nutzung und natürlichen Speicherprozessen ab. Häufigere und intensivere Trocken- und Hitzeperioden führen dazu, dass Wasser zeitweise knapper wird und die Systeme stärker beansprucht werden. 

In solchen Phasen steigt der Bedarf deutlich, während die Neubildung kurzfristig zurückgeht. Vor diesem Hintergrund gilt es, das vorhandene Grundwasserdargebot nachhaltig zu sichern und verantwortungsvoll zu nutzen.

So viel Trinkwasser verbraucht Hamburg Tagesverbrauch

Menschen in Hamburg gehen vergleichsweise sparsam mit Wasser um.

Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei rund 111 Litern täglich und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 128 Litern. Seit den 1980er Jahren ist der individuelle Verbrauch um rund 30 Prozent gesunken.

Wissen Sie, wie viel Trinkwasser Sie verbrauchen? Mit unserem Online-Rechner können Sie Ihren Bedarf einfach schätzen. Probieren Sie doch gleich einmal aus.

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