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So wird das Fußballstadion zum Forschungsfeld

Zusammen mit dem FC St. Pauli, der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Osnabrück dürfen wir im Millerntorstadion an den „Arenen im Klimawandel“ forschen. Wir freuen uns, unser Know-how zum nachhaltigen Wassermanagement in dieses Projekt mit einzubringen.

Autor des Inhalts: HAMBURG WASSER. Datum der Veröffentlichung:

Der Klimawandel erhöht den Druck auf unsere Wasserressourcen und Infrastruktur: Während in längeren Trockenperioden der Bewässerungsbedarf steigt, muss die Infrastruktur zugleich zunehmend extreme Niederschlagsmengen bei Starkregen sicher bewältigen. 

Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern erforschen wir am Beispiel des Millerntorstadions übertragbare Lösungen. Im Fokus stehen die Nutzung von Regen- und Grauwasser sowie die wassersensible Integration im Quartier: zentrale Bausteine für die Klimafolgenanpassung von Stadien und Arenen.

Gelungener Kick off: Die Projektpartner zusammen im Millerntorstadion (Foto: FC St. Pauli)

Mögliche Maßnahmen

Wie könnte das konkret aussehen? Aufbereitetes Regenwasser von Dachflächen könnte künftig zur Bewässerung des Sportrasens oder für Toilettenspülungen genutzt werden. 

Und auch eine andere Ressource rauscht derzeit noch ungenutzt in unser Klärwerk: sogenanntes Grauwasser, also leicht verschmutztes Wasser aus Handwaschbecken oder der Gastronomie. Zu Brauchwasser aufbereitet könnte es ergänzend zum Regenwasser zur Deckung der Wasserbedarfe genutzt werden und den Wasserkreislauf im Stadion schließen. 

Das Projekt ist von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. 

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