HAMBURG WASSER stabilisiert Versorgung – Nach zwei Rohrbrüchen
HAMBURG WASSER hat die Trinkwasserversorgung nach den heutigen Rohrbrüchen in der Amsinckstraße und in der Fuhlsbüttler Straße weitgehend wiederhergestellt. Die Versorgung der Kundinnen und Kunden ist inzwischen in weiten Teilen der betroffenen Gebiete gesichert. Der Netzdruck wurde stabilisiert und wieder auf das reguläre Niveau gebracht. Im Zuge dessen kann es zu Trübungen des Leitungswassers kommen. Veränderte Fließrichtung sowie Druckschwankungen innerhalb des Leitungsnetzes können dazu führen, dass sich natürliche Eisen- und Kalkablagerungen, die an den Rohrinnenwänden anhaften, lösen und zu einer bräunlichen Verfärbung des Wassers führen. Diese sind gesundheitlich unbedenklich.
In der Fuhlsbüttler Straße sind derzeit noch einzelne Haushalte von Einschränkungen betroffen. Für diese Anwohnerinnen und Anwohner hat HAMBURG WASSER zwei Wasserwagen zur Notversorgung bereitgestellt. Beide Schadensstellen wurden vom Versorgungsnetz getrennt und gesichert. Parallel laufen die ersten Untersuchungen zur Schadensursache. Zudem werden die betroffenen Bereiche für die anstehenden Reparaturarbeiten vorbereitet und verkehrlich abgesichert. Die Fuhlsbüttler Straße wurde in Folge des Rohrbruchs auf Höhe der Schadstelle (Hausnummer 756) vorerst vollgesperrt.
Verkehrsbeeinträchtigungen in der Amsinckstraße
Im Bereich der Amsinckstraße kommt es weiterhin zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die stadteinwärts führenden Fahrspuren sind voll gesperrt (Höhe Hausnummer 3). Auch ein Abbiegen in den Wallringtunnel beziehungsweise den Wallring ist derzeit nicht möglich. Die stadtauswärts führenden Fahrspuren bleiben befahrbar.
Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Sperrungen nicht kurzfristig aufgehoben werden können. Wie lange die Verkehrsbeeinträchtigungen insgesamt andauern werden, kann HAMBURG WASSER derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Umfang und Dauer der erforderlichen Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten werden aktuell ermittelt und mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Durch die zeitgleiche Durchführung weiterer Maßnahmen im Hamburger Verkehrsnetz können die Auswirkungen der aktuellen Sperrungen zusätzlich verstärkt werden. Es wird daher empfohlen, nach Möglichkeit alternative Verkehrsmittel zu nutzen, Fahrten zu reduzieren oder, sofern organisatorisch möglich, auf Homeoffice-Lösungen auszuweichen.
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