Die Errichtung der Messstellen ist eine Auflage aus der gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis zur Grundwasserförderung in der Nordheide, die HAMBURG WASSER seit 2019 besitzt. Der Landkreis hat den Bau der Messstellen als Vorsorgemaßnahme festgelegt, um das bereits vorhandene Messnetz weiter auszubauen.
Das bisherige Grundwassermonitoring zeigt eindeutig, dass die nahegelegenen Förderbrunnen von HAMBURG WASSER das Hangquellmoor nicht beeinflussen. Die neuen Messstellen, die in den tieferen Grundwasserleitern verfiltert werden, dienen daher vor allem der dem ergänzenden Grundwassermonitoring und der Transparenz.
Wald wird langfristig aufgewertet
Für die Bohrarbeiten müssen einzelne Fichten gefällt werden. Im Anschluss werden die betroffenen Flächen mit standorttypischen Eichen aufgeforstet. Diese Maßnahme unterstützt die Entwicklungsziele des Naturschutzgebietes und trägt zur ökologischen Aufwertung des bestehenden geschützten Biotops bei.
Zusätzliche Daten für eine sichere Versorgung
Die Wassergewinnung in der Nordheide versorgt rund 300.000 Hamburgerinnen und Hamburger mit Trinkwasser. Mit den neuen Messstellen schafft HAMBURG WASSER eine noch breitere Datengrundlage für die vorausschauende Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Denn eine sichere Trinkwasserversorgung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt gehören untrennbar zusammen.