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Braunwasser nach Rohrbruch in Reinbek: Trübungen sind unbedenklich

Nach einem Rohrbruch am Freitag, den 23. Januar, kann es vorübergehend zu Braunwasser in Reinbek und den angrenzenden Gemeinden kommen. Die Trübungen sind gesundheitlich unbedenklich. Anwohnerinnen und Anwohner sollten das Wasser kurz laufen lassen, bis es klar wird.

In Reinbek ist am Freitagabend eine Trinkwasserleitung gebrochen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde die Schloßstraße auf Höhe der Hausnummer 4 in beide Richtungen gesperrt. HAMBURG WASSER hat den betroffenen Leitungsabschnitt sofort abgeschiebert, um weiteren Wasseraustritt zu verhindern und mögliche Schäden zu begrenzen. 

Trübungen des Leitungswassers sind unbedenklich

Durch den Rohrbruch kann es in Reinbek und angrenzenden Gemeinden  vorübergehend zu Braunfärbungen des Leitungswassers kommen. Diese Trübungen entstehen, wenn sich durch veränderte Fließrichtungen oder Druckschwankungen natürliche Eisen- und Kalkablagerungen aus den Rohrleitungen lösen. Das Hamburger Trinkwasser stammt zu 100 Prozent aus Grundwasser, in dem Mineralien wie Eisen und Mangan natürlicherweise vorkommen. Die bräunliche Färbung ist gesundheitlich unbedenklich, jedoch sollte in dieser Zeit keine Wäsche gewaschen werden. Es wird empfohlen, das Wasser einige Minuten laufen zu lassen, um die Leitung durchzuspülen. 

Reparaturarbeiten und Untersuchung des Straßenuntergrunds

Parallel zu den begonnen Reparaturarbeiten wird der Untergrund der Fahrbahn untersucht, da Unterspülungen nicht ausgeschlossen werden können. Wie umfangreich der Schaden ist und wie lange die Arbeiten dauern werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Sobald neue Informationen zum Schadensausmaß und den Reparaturarbeiten vorliegen, wird HAMBURG WASSER erneut informieren.

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