Wärmebildkamera und Starkregensimulator auf dem Rathausmarkt – Aktionstag zu Klimaanpassung
Am 1. Juli (11 bis 20 Uhr) wird der Hamburger Rathausmarkt zum interaktiven Erlebnisraum für Klimaanpassung. Unter dem Motto „Hamburg als klimafitte und gesunde Stadt“ lädt HAMBURG WASSER gemeinsam mit der Umweltbehörde (BUKEA) und weiteren Partnern zu einem umfangreichen Mitmachparcours ein.
Besucherinnen und Besucher konnten dabei selbst ausprobieren, wie sich Klimaanpassung konkret auswirkt: Eine Wärmebildkamera machte Temperaturunterschiede zwischen begrünten und versiegelten Flächen sichtbar, während ein Starkregensimulator eindrucksvoll zeigte, welche Folgen extreme Niederschläge haben können.
Beratung für Stadträume und das eigene Zuhause
Ergänzt wurde das Angebot durch praktische Beratung zur klimaangepassten Gestaltung von Stadträumen und Förderungen für das eigene Zuhause, ein Hochwassermobil mit konkreten Schutzlösungen sowie eine Zukunftswerkstatt, in der verschiedene Bodenarten und wasserdurchlässige Materialien getestet werden konnten.
Ein wichtiger Fokus lag zudem auf der Entsiegelung von Flächen: Gemeinsam mit der Initiative „Abpflastern“ macht sich HAMBURG WASSER dafür stark, Hamburg grüner und widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen zu gestalten.
HAMBURG WATER Cycle in der Jenfelder Au – Exklusive Führungen
Während der Mitmachparcours Klimaanpassung greifbar macht, bieten exklusive Führungen am 30.6. in der Jenfelder Au einen Blick hinter die Kulissen moderner Wasserwirtschaft. Die zweistündigen Rundgänge beginnen um 10:00 Uhr, 12:30 Uhr und 15:00 Uhr. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an robert.elsner@hamburgwasser.de erforderlich.
Unter dem Motto „Kreislaufwirtschaft – das geht auch mit Abwasser“ zeigt HAMBURG WASSER, wie innovative Lösungen bereits heute im urbanen Raum umgesetzt werden. In dem Quartier kommt erstmals der sogenannte HAMBURG WATER Cycle zum Einsatz, ein ganzheitliches System, das unterschiedliche Abwasserströme trennt und gezielt weiterverwertet.
Verständnis für ressourcenschonende Wasserwirtschaft
So wird Schwarzwasser zur Energiegewinnung genutzt, während Grauwasser separat aufbereitet und als Brauchwasser wiederverwendet werden kann. Gleichzeitig wird Regenwasser möglichst vor Ort gehalten, um natürliche Wasserkreisläufe zu stärken und die Kanalisation zu entlasten.
Die Führungen vermitteln nicht nur technische Einblicke, sondern auch ein Verständnis dafür, wie ressourcenschonende Wasserwirtschaft konkret zur Klimaanpassung beitragen kann: etwa durch reduzierte Emissionen und einen bewussteren Umgang mit Wasser im Alltag.