Das Ziel: Entsorgungssicherheit für Hamburg und die Region
Derzeit haben wir noch drei Verbrennungslinien, eine vierte Linie entsteht gerade mit VERA II. Diese betreiben wir ab 2027 als interkommunale Kooperation zusammen mit dem Abwasserzweckverband (AZV) Südholstein und den Entsorgungsbetrieben Lübeck (EBL).
Durch die Erweiterung der VERA steigt die Verbrennungsleistung auf 76.000 Tonnen Trockenmasse pro Jahr, mit Potenzial für noch mehr. Damit begegnet HAMBURG WASSER der Herausforderung, steigende Mengen von Klärschlamm verwerten zu müssen, weil die bisherige landwirtschaftliche Entsorgung vom Gesetzgeber zum Schutz von Boden und Grundwasser nahezu abgeschafft wird.
Erzeugung steigt um rund 50 Prozent
Gleichzeitig erhöht HAMBURG WASSER mit VERA II seine Energieerzeugungsquote um rund 50 Prozent. Die Stromerzeugung steigt von 90.000 auf 100.000 Megawattstunden und die Wärme von 100.000 auf etwa 165.000 Megawattstunden pro Jahr. Umgerechnet wäre das die Wärmemenge, die rund 17.000 Haushalte in einem Jahr verbrauchen.
So schreitet die VERA II voran – Bautagebuch
In den folgenden Beiträgen können Sie den Fortschritt beim Bau der VERA II verfolgen.
Meilensteine für eine nachhaltige Abwasserentsorgung
Das Hamburger Klärwerk hat sich längst von einer reinen Abwasserreinigungsanlage zu einem innovativen Zentrum für nachhaltige Energieproduktion und Ressourcennutzung entwickelt. Aktuell laufen spannende Projekte, die das Klärwerk fit für die Zukunft machen.
Unsere Klärschlammverwertung VERA wird aktuell zur größten Anlage Deutschlands ausgebaut. Seit Start des Hochbaus 2023 begleiten wir die Baumaßnahme regelmäßig auch mit der Kamera.
Wie wird Klärschlamm verwertet? – Mehr erfahren
Abspielen externer Medien
Das Video kann erst abgespielt werden, wenn Sie der Nutzung von externen Medien zustimmen.
Bei der Abwasserreinigung bleibt neben sauberem Wasser, das in die Elbe und damit in den Wasserkreislauf zurückgegeben wird, auch Klärschlamm übrig. Hierin sind Rest- und Schadstoffe konzentriert, die nun fach- und umweltgerecht entsorgt werden müssen. Zunächst wird der noch sehr feuchte Klärschlamm entwässert und getrocknet.
Danach ist VERA dran, die bald von VERA II unterstützt wird. Wie die Verwertung funktioniert, erfahren Sie im Video oder auf unserer Überblicksseite.